Bei dem Benefizkonzert zugunsten der "Stiftung unser Lichtenfels" heute, 2. August, um 20 Uhr auf dem Lichtenfelser Marktplatz will der bekannte Pianist Alexander Yakovlev die Lichtenfelser Hörer mit auf eine begeisternde Reise in die Welt der Klaviermusik nehmen. Die Veranstaltung wird präsentiert von der "Stiftung unser Lichtenfels", der Eintritt ist frei. Die Erlöse aus dem Getränkeverkauf und freiwillige Spenden gehen an die Stiftung.
Das Konzert beginnt mit der dritten Klaviersonate in C-Dur von Ludwig van Beethoven - eine Komposition voller Kraft, Fülle und pianistischer Bravour. Anschließend erklingen die berühmten Paganini-Variationen von Johannes Brahms, der diesem Werk ein Thema aus den "Capricen" des genialen Geigers zugrundegelegt hat. In kunstvoll aufgebauter, kontrastreicher Folge sind 13 Variationen zu hören und als 14. ein höchst brillant gesteigertes Finale. Brahms selbst hat diese Komposition in seinen späteren Jahren auf Konzertreisen öffentlich gespielt.
Im zweiten Teil des Open-Air-Konzerts stehen russische Komponisten im Mittelpunkt. Nach einer Transkription von "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" von Modest Mussorgsky folgen drei Stücke des außergewöhnlichen Pianisten und Komponisten Sergej Rachmaninov, unter anderem die Bearbeitung einer Melodie aus "Orpheus und Eurydike" von Willibald Gluck und die Transkription des populären "Wiegenlieds" von Tschaikowsky.


Berauschende Klangfülle

Die Werke von Rachmaninov sind oft von berauschender Klangfülle und setzen dabei eine Spannfähigkeit der Hand voraus, wie sie selbst unter Virtuosen selten ist. Zum Abschluss des Abends spielt Alexander Yakovlev die weltbekannte Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky in einem zeitgenössischen Arrangement für Klavier. Yakovlev gehört zu den Piano-Ausnahmetalenten unserer Zeit. Der russische Künstler wurde von 2006 bis 2014 mit über 55 ersten Preisen in renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet. 2010 gewann er den Wettbewerb in der japanischen Stadt Takamatsu und machte eine Konzerttournee durch Japan. Nach dieser Konzerttournee nannte ihn die Zeitschrift "Chopin" einen der aussichtsreichsten Musiker seiner Generation.
Sein unterschiedliches und vielschichtiges Repertoire umfasst unter anderem mehr als 20 Soloprogramme, wobei viele davon auch seine eigenen Transkriptionen von Opern- und Sinfoniemusik beinhalten. Seit über zehn Jahren hat Alexander Yakovlev regelmäßig international Meisterkurse. Er ist Gastprofessor in Minneapolis (USA), in Takamatsu (Japan) und in Benasque (Spanien). Der Pianist ist auch der Gründer der Sommer-/Winterakademie und des Festivals "Grand Piano in Palace" in St. Petersburg
Auf www.yakovlevpiano.com stehen weitere Informationen zu Alexander Yakovlev. red