Die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule darf sich ab sofort Weltethos-Schule nennen. Nach einem über mehrere Jahre sich stetig weiterentwickelnden Prozess mit vielen Aktionen hat sie die Bewerbung erfolgreich abgeschlossen und erhält am morgigen Donnerstag von der gleichnamigen Stiftung das Zertifikat als Weltethos-Schule verliehen.

Gerade die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule mit Schülern, deren Wurzeln in über 60 Nationen beheimatet sind, sei an einem interreligiösen Dialog hochinteressiert, heißt es in der Mitteilung der Schule. Seit Jahren führt die Schule soziale, interkulturelle, ökologische und nun auch interreligiöse Projekte durch, für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Unterstützt von Schulleiter Martin Mattausch und Bürgermeister Christian Lange (CSU) und in Zusammenarbeit mit der Iso Bamberg (innovative Sozialarbeit) gelang es den Schülern der Wahlfächer Weltethos, Fairtrade, Schule-ohne-Rassismus-Schule-mit-Courage und Streitschlichter in zahlreichen Aktionen und thematischen Sitzungen, ein überzeugendes Leitbild und Schulprogramm zur Implantierung der Weltethos-Idee an der Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule zu entwerfen.

Die offizielle Feierstunde findet um 11 Uhr in der Turnhalle der Berufsschule I mit zahlreichen Ehrengästen und dem Festredner Erzbischof Ludwig Schick statt. Im Anschluss informieren die Schüler über Aktionen, Projekte und Leitbild. red