Aller Gefahren durch Trockenheit und Hitze zum Trotz: Am Wochenende brannte er wieder, der "Tivoli" bei den Sportfreunden in Holzhausen. Bevor die Tage kürzer werden, stiegen zuerst am Samstagabend die "heißen" Sommernächte am Holzhäuser Tivoli. An diesem herrlichen Festplatz, unterhalb der Kirche gelegen, hatten sich die Sportfreunde viel Mühe gegeben und brachten das Open-Air-Spektakel dank einer hervorragenden gemeinschaftlichen Organisation über die Bühne. Dazu gehörte im Vorfeld auch, sich die Genehmigung für das Abhalten des Feuerwerks bei der Stadt zu holen.


Helfer im Hintergrund

Wie der Vorsitzende Sven Förster auf Anfrage unterstrich, sind die Vorarbeiten für das Feuerwerk akribisch und umfangreich "Wir spritzen vorher alles ab." Das Umfeld, der Platz, die Bäume, Sträucher und die Bereiche hinter den Essensständen und der Bühne werden ausgiebig gewässert, um die Brandgefahr zu unterbinden. Außerdem stehen etliche Helfer der Löschgruppe und der Feuerwehr quasi "Gewehr bei Fuß", die Schläuche liegen, Wasserbehälter sind in unmittelbarer Nähe. Die Aufmerksamkeit ist hoch. Den Holzhäusern spielt in die Hände, dass sich kein Wald, kein dichteres Gebüsch nahebei befindet.
So genossen die Besucher die Attraktion des sich ständig verändernden Bildes und die heimelige Atmosphäre durch das große Feuer inmitten der Gäste, die Tanzfläche neben der Band und den illuminierten Teich. Für die Show sorgten am Samstag die "Bayermän", die zum Feuerwerk "Sierra Madre" spielten. Der Festplatz erstrahlte im glitzernden Licht vieler Wunderkerzen, bevor die Raketen, Leuchtkugeln und Böller sowie am Ende der feurige Wasserfall über den Platz ergoss. Am Sonntag gönnt man sich in Holzhausen eine Ruhepause, weil man in dem kleinen 300-Seelen-Stadtteil von Königsberg die Helfer nicht überstrapazieren will. Am Montag steigt das Brillantfeuerwerk um 22 Uhr; es spielen die "Würzbuam".