Bei fast optimalen Wetterbedingungen richtete der TSV Scheßlitz den 33. Burgholzlauf und den 2. Jura Trail aus. Bei den vier Läufen waren fast 300 Teilnehmer am Start. Die Streckenführung der Läufe wurde allgemein gelobt, verlaufen doch große Teile durch den schattigen Wald.

Um 9 Uhr starteten der Marien-Apotheke-Hobbylauf über fünf Kilometer, der Optik-Kastner- Volkslauf mit zehn Kilometern und der Florapharm-Jura-Trail mit seinen anspruchsvollen 16 Kilometern. Da auch gleich der Fliesen-Roth-Schülerlauf über 1,5 Kilometer gestartet wurde, kamen bis 11 Uhr ständig Teilnehmer ins Ziel. Dies machte diese Veranstaltung zu einem recht kurzweiligen Lauf.

Als erstes kamen die Schüler von ihrer Runde ins Ziel. Schnellster war hier Noah Möller (TSV Staffelstein) in 5:25 Minuten. Kurz dahinter kam das schnellste Mädchen, Katrin Schäfer vom TSV Mönchröden, mit 5:38 Minuten ins Ziel. Bei den Mädchen der U8 gewann Juna Amon vom TSV Scheßlitz (8:11). Auch bei den Buben konnte sich in der U10 mit Niklas Herold (6:34) ein Scheßlitzer den Sieg holen.

Als schnellster Hobbyläufer über fünf Kilometer kam Carsten Gundermann (LG Forchheim) in 20:06 Minuten ins Ziel. Bei den Hobbyläuferinnen belegte Marina Dotterweich (27:18, TSV Scheßlitz) den zweiten Rang.

Siege für Haderlein und Wild

Klare Sieger gab es auf der Zehn-Kilometer-Strecke: Bei den Frauen gewann Sandra Haderlein vom SC Kemmern in 39:44 Minuten mit fast sechs Minuten Vorsprung vor Manuela Glöckner (TSV Ebermannstadt). Zwei Altersklassensiege gab es für die DJK SC Vorra: in der W50 durch Gabi Bastian (48:05), in der W45 durch Alex Panzer (51:07). Als älteste Teilnehmerin bewältigte Sibylle Vogler (Kemmern) die Strecke in 58:31 Minuten noch deutlich unter einer Stunde und gewann die W70 vor Elisabeth Addala (Vorra). Die Mannschaftswertung ging klar an den SC Kemmern mit Haderlein, Vogt (2. W40) und Hempfling (2. W30).

Bei den Männern gab der in der M50 startende Roland Wild von der LG Bamberg allen Jüngeren das Nachsehen und holte sich mit deutlichem Vorsprung in 36:34 Minuten den Sieg. Zweitschnellster war Clemens Gundermann (38:07, LG Forchheim). In der M20 siegte überraschend Lorenz Romig vom TSV Scheßlitz in 48:33 Minuten. Bei den Senioren konnte sich der SC Kemmern zwei Klassensiege sichern: Die M30 gewann Christopher Lippold (38:26), in der M45 siegte Thomas Busse in genau 41 Minuten. Zweimal gewannen auch Senioren der DJK SC Vorra: Otto Starklauf in der M60 (47:24), Kaspar Stappenbacher in der M75 (54:22). Bei den Männern gab es nur eine Mannschaft in der Wertung. Es war der TSV Scheßlitz mit Dotterweich (3. M50), Bottmer (4. M40), Stumpf (2. M60) Romig und Söllner (4. M45).

Enge Kiste beim Jura-Trail

Spannend war der Ausgang bei Frauen und Männern beim Jura-Trail inklusive 450 Höhenmetern. Bei den Frauen siegte die aus Burgellern kommende Nicole Kaiser (1:24:26 Stunden) vor Julia Probst (1:25:07, ASC Boxdorf und Ursula Schürle (1:35:21, DJK Gaustadt).

Bei den Männern bestimmte ebenfalls ein Trio den Ausgang des Rennens. Mit dabei waren der letztjährige Premieren-Sieger Sven Starklauf (DJK SC Vorra), Matthias Pfuhlmann und Sohn Felix vom SC Eltmann. Alle Anstiege meisterten die Drei fast gemeinsam. Auf dem letztem Teilstück, wo es meistens abwärts geht, konnte sich Felix Pfuhlmann noch absetzen und holte sich in 1:05:24 Stunden den Sieg. Platz zwei (1. M35) ging mit 1:07:03 Stunden an Starklauf. Dass er zur Zeit nicht so gut in Form ist, zeigte sich daran, dass er fast sechs Minuten langsamer war als im Vorjahr. Als Dritter und Sieger der M50 kam Matthias Pfuhlmann mit 1:07:53 Stunden ins Ziel. Den Sieg in der W45 holte sich Elke Beierlieb (1:27:53, LG Veitenstein). Bei den Männern siegte Jobst Giehler (Bamberg) in der M45 (1:19:49). Dass auch 70-Jährige schwere Strecke laufen können, zeigte Bernhard Adelhardt vom TSV Scheßlitz, der die M70 in 1:46:17 Stunden für sich entschied. Die Mannschaftswertung holte der SC Kemmern vor dem TSV Scheßlitz und der DJK SC Vorra. red