Angedacht sind sie schon seit 2014. Doch jetzt sind Planung und Umsetzung in vollem Gang: Zwei neue Skateparks ergänzen bald das Stadtbild und sollen die Herzen von Skateboardern, Scooterfahrern und BMX-Bikern höher schlagen lassen.

Doch wie sieht das perfekte Design einer solchen Anlage aus? Diese und weitere Fragen galt es, im Jugendzentrum zu lösen. Bei dem Planungstreffen für den Bau von zwei Skateparks hatten Interessierte aus der Skaterszene die Möglichkeit, Aussehen und Gestaltung der Parks direkt mitzubestimmen. Ob Winkel der Quarterpipe, Länge der Miniramp oder Höhe von einem Hindernis - jedes Element ist hierbei individuell und nach den Vorstellungen der Jugendlichen konzipiert. "Es ist euer Park und ihr seid schließlich die, die ihn benutzen werden", erklärte Bernd Fröhner, Geschäftsführer der zuständigen Baufirma und gleichzeitig auch der direkte Ansprechpartner für die Jugendlichen. "Populär Handcrafted Skateparks", ansässig in Nürnberg, entwirft und baut schon seit 1994 professionelle Skateparks für Skateboarder und Biker. Die Umsetzung des ersten neuen Skateparks am Schwimmbad wurde dem Stadtbauamt bereits vorgestellt und vom Bauausschuss gebilligt. Die 400 Quadratmeter große Betonfläche ist in einer dreieckigen Form über zwei Ebenen angelegt und besitzt eine mittige Grünfläche. Die Eröffnung hierfür ist bereits zu den nächsten Sommerferien geplant.

Direkt neben dem Juz

Ein eher klassisches Bild bietet der neue Skatepark am Jugendzentrum, der den alten ersetzen wird. "Altersbedingt müssten die Rampen des alten Parks saniert werden. Denn teilweise sind die schon knapp 20 Jahre alt", sagt Eduard Zifle, Mitarbeiter im Jugendzentrum. Statt die Anlage zu sanieren wird auf Wunsch des Bürgermeisters der Park jetzt erneuert. Auf der hier rund 405 Quadratmeter großen Fläche direkt am Jugendzentrum entsteht die Miniramp mit Rollin und Bankabfahrt. Abgeschlossen wird der hintere Teil mit dem sogenannten Taco.

Der genaue Baubeginn für diesen zweiten Park ist noch nicht festgelegt. Angesetzt für die Bauzeit der Parks sind jeweils rund vier Monate mit einem Budget von insgesamt etwa 80 000 Euro, wovon 20 000 von der Stadt als Zuwendung kommen.

"Allein schon der neue Boden macht sicher einen deutlichen Unterschied", meint Otto Brand, ein engagierter Skater mit langjähriger Fahrerfahrung. Beton statt Teer ermögliche nicht nur ein leiseres, sondern vor allem auch ein deutlich schnelleres Fahren.