Mitglieder des Marktgemeinderates Küps sowie Bürger, Bedienstete des Rathauses und Bürgermeister Bernd Rebhan (CSU) absolvierten in der Schule der Dorf- und Flurentwicklung Klosterlangheim ein zweitägiges Grundseminar. Diese Schule ist eine von drei Bildungsstätten in Bayern für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Dort sollen Bürger für die aktive Mitwirkung und Gestaltung ihrer Heimat fit gemacht werden. In einem aktiven Lernprozess, der durch spezielle Methoden der Moderation angestoßen wird, erhalten die Teilnehmer ein praktisches Grund- und Fachwissen.
Ziel dieser Klausurtagung war es, sich intensiv mit den Gegebenheiten in der Großgemeinde Küps zu beschäftigen und gemeinsam Wege zu suchen, die Kommune gut für die Zukunft zu rüsten. Durch das Seminar geleitet wurden die Teilnehmer durch Michael Stromer vom Landratsamt Lichtenfels und Architekt Thomas Geiger aus Kitzingen.
Der Bestandsaufnahme durch die Beteiligten folgte die Analyse der Stärken und Schwächen der einzelnen Ortsteile. Nach der Betrachtung der Gemeinde nach innen und ihrer Wirkung nach außen, der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gesamtgemeinde, begaben sich die Küpser Bürger auf die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal, wofür die ganze Kreativität gefordert war.
Ausgesprochen motiviert erarbeiteten die Anwesenden in verschiedenen Gruppen, in wechselnder Besetzung, interessante Themen, die Gesamtgemeinde betreffend, die es anzupacken lohnt. Gegen Ende des Seminars stellten die einzelnen Gruppen ihre Ziele vor und konzipierten Realisierungsmöglichkeiten, die in zu bildenden Arbeitskreisen in Angriff genommen werden sollen.
Rebhan lobte die äußerst kreativ arbeitenden Teilnehmer für ihr großes Engagement. Sein Dank galt auch den beiden Seminarleitern Michael Stromer und Thomas Geiger. hän