Coburg — Der Designstandort Coburg genießt bayernweit einen guten Ruf und seine Projekte und Initiativen haben Vorbildfunktion. Über die aktuellen Entwicklungen und Pläne informierte sich einer Pressemitteilung zufolge Ministerialrätin Andrea Niedzela-Schmutte aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium bei Karin Ellmer, Leiterin der Designwerkstatt Coburg.
Neben Gesprächen standen auch zwei Besuche auf dem Programm. Eine Station war bei Prof. Gerhard Kampe, er leitet den Studiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg. Ministerialrätin Niedzela-Schmutte informierte sich über den Fortgang des Forschungsprojektes "Innovation by Experiment". Seit Dezember 2014 beschäftigt sich dieses Projekt mit dem Thema Design als Ressource für wirtschaftliche Entwicklung und demografische Herausforderungen in der Region, gefördert auch durch das Bayerische Wirtschaftsministerium. Das Institut der Hochschule erarbeitet mit der oberfränkischen Wirtschaft Ansätze, wie Design als Initiator und Gestalter von Veränderungsprozessen und Problemlösungen gesehen werden kann.
Auch im Coburger Designforum Oberfranken (CDO) sprach die Ministerialrätin mit den Verantwortlichen. Ein weiteres Thema war die Neuauflage der Coburger Fachmesse der Kreativwirtschaft, come. Sie ist für den 11. und 12. März 2016 geplant. Die Schirmherrschaft werde das Wirtschaftsministerium gerne übernehmen, kündigte die Ministerialrätin an. Weitere Informationen zu den Coburger Projekten und Initiativen im Netz unter www.designwerkstatt-coburg.de. red