Bei einem Ortstermin hat sich die Wählergemeinschaft Kulmbach (WGK) am Montag vor Ort über die Zukunft des Kaufplatz-Areals informiert. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Das Gelände konnte mit Unterstützung der Regierung von Oberfranken und der Oberfranken-Stiftung nach Jahren der zähen Verhandlungen mit verschiedensten Fonds Ende 2015 gekauft werden. Nun geht es an die Planungen, wie dieser Schandfleck in der Kulmbacher Innenstadt verbessert werden kann. Damit werde auch eine Forderung der WGK nach einer qualitativen Verbesserung der Kulmbacher Innenstadt zum Wohle der Bürger erfüllt.
Dabei sollen nach Ansicht der Wählergemeinschaft verschiedene Aspekte berücksichtigt werden: Auf eine Neuschaffung von Einzelhandelsflächen möchte man verzichten, um die Kulmbacher Innenstadthändler nicht mit weiterer Konkurrenz zu belasten.


Anbindung verbessern

Gleichzeitig soll die optische und fußläufige Anbindung der innerstädtischen Fußgängerzone an das Einkaufszentrum "Fritz" verbessert und ausgebaut werden. Der aktuell stehende Komplex soll nicht erhalten werden; vielmehr möchte Bürgermeister Stefan Schaffranek möglichst viele Ideen sammeln, um dieses Gelände attraktiver zu machen.
Der Vorsitzende der WGK, Ralf Hartnack, erläutert, dass man sich beispielsweise einen Wohnungsbau für junge Familien vorstellen könne. Durch die im Rahmen des Industriebrachenprogrammes voranschreitende Sanierung der Alten Spinnerei und des dann auf dem Kaufplatz-Areal stattfindenden Umbaus könne ein wesentlicher Schritt zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt geleistet werden, so Hartnack weiter. Eine Einbeziehung des Mains und eine optische Verbindung zum Grünzug seien dabei mit zu planen.
Zunächst jedoch unterstützt die WGK den Vorschlag von Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU), den Kaufplatz bis zur Umgestaltung des Kulmbacher Zentralparkplatzes stehen zu lassen.
In dieser Zeit soll das Parkhaus am Kaufplatz als Ausweichstellfläche dienen, wenn der Zentralparkplatz dann wegen der Bauarbeiten gesperrt sein wird.