Die Grundrente war Thema bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Kulmbach-Mangersreuth in der Awo-Begegnungsstätte "Siedlerglück" am Rasen.

Vorsitzender Klaus Einsiedler bezifferte in seinem Rechenschaftsbericht die Mitgliederzahl auf 534, allein im vergangenen Jahr seien 30 Frauen und Männer neu aufgenommen worden.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Marc Benker bezeichnete den VdK als "riesige Solidargemeinschaft". Ende des Jahres 2018 habe der Kreisverband Kulmbach 8641 Mitglieder gezählt. Allein innerhalb der letzten zehn Jahre sei die Mitgliederzahl um 1800 angewachsen. Auf die Einwohnerzahl gerechnet sei Kulmbach der zweitstärkste VdK-Kreisverband in Bayern.

In der aktuellen Diskussion um die Einführung einer Grundrente betonte Benker, dass diese auf jeden Fall in die richtige Richtung gehe.

Landtagsabgeordnete Inge Aures lobte die Grundrente als eine "sehr, sehr gute Sache". Gerade viele Frauen seien von Altersarmut betroffen, hier solle mit einer Grundrente Abhilfe geschaffen werden. "Heutzutage wird so viel Geld zum Fenster hinausgeschmissen, da soll keiner sagen, die Grundrente sei nicht finanzierbar", so Aures.

Ralf Hammer, Leiter des Seniorenheims, freute sich, dass der VdK die Begegnungsstätte als Veranstaltungsort gewählt hatte. Er warb um Unterstützung für die Awo-Petition "Pflegever(un)sicherung".

Für fünf Jahre als Mitarbeiterin wurde Kassiererin Doris Schramm geehrt. Seit 25 Jahren ist Karl-Heinz Kühlein Mitglied beim VdK, 30 Jahre gehört Richard Lauterbach dem Sozialverband an. Werner Reißaus