Münnerstadt — Nach einer kurzen Erläuterung der Läutordnung für die drei Glocken im Kirchturm ging Pfarrer Joachim Pennig in der Gemeindeversammlung nach dem Sonntagsgottesdienst in der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche auf die derzeit laufende Diskussion über die Kirchensteuer ein. Es sei der falsche Eindruck entstanden, "die Kirche ist gierig, jetzt möchte sie sich auch noch am Vermögen bedienen", sagte Pennig in der Versammlung, die einmal im Jahr vorgeschrieben sei.
Kapitaleinkünfte und Ähnliches seien aber schon bisher kirchensteuerpflichtig gewesen, betonte Pennig: "Wer ehrlich war, zahlt nicht mehr als bisher, für die anderen erhöht sich aber die Kirchensteuer." Geändert worden sei nur das Einzugsverfahren für die Steuer, wodurch Kapitalerträge automatisch mit erfasst würden.
Pennig teilte mit, dass der Kirchenvorstand "still und heimlich" beschlossen hat, dass die Kirchengemeinde Mitglied in der Energiegenossenschaft und in der Bürgergenossenschaft wird. Die Arbeit dieser beiden Genossenschaften sei sehr unterstützenswert.

Keine Nachfragen

Offenbar gibt es keine gravierenden Probleme in der evangelischen Pfarrgemeinde Münnerstadt, denn niemand meldete sich auf entsprechende Fragen von Joachim Pennig. Deshalb konnten die Besucher der Gemeindeversammlung gleich zu Kirchencafé und Gemeindefest im Garten neben der Kirche übergehen.
Dabei wurde die Gelegenheit zu Gesprächen rege genutzt. Informationen über die Pfarrei gibt's im Internet unter www.auferstehungskirche-muennerstadt.de mdb