Die Jugendfeuerwehr des Landkreises Coburg hat einen neuen Ehrenvorsitzenden. Bei der Hauptversammlung im Gasthof "Beckenhaus" wurde Henry Reisenweber, der zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes gehörte und 16 Jahre im Vorstand tätig war, davon zehn Jahre als Vorsitzender, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Weiterhin erhielt Henry Reißenweber die goldene Ehrennadel des Verbandes als Auszeichnung. Dabei wurden in mehreren Laudationes die vielen Verdienste und Auszeichnungen des Jubilars gewürdigt, zum Beispiel hat Reißenweber zusammen mit seiner Heimatfeuerwehr Zeickhorn das erste Zeltlager für die Jugendfeuerwehren im Landkreis ausgerichtet.

In ihrem Bericht zeigte sich Vorsitzende Nicole Boßecker erfreut, dass die Jugendfeuerwehr aus Meilschnitz und die Jugendgruppe aus Bergdorf im Verband aufgenommen werden konnten. Somit habe der Verband 65 Jugendgruppen. Insgesamt könne die Jungendfeuerwehr des Landkreises auf 95 Mitglieder zurückgreifen.

Boßecker machte auf die neue Homepage des Kreisjugendfeuerwehrbandes aufmerksam, die unter www. kjfv-coburg.de erreichbar ist.

Markus Wenzel gab den Bericht für die Zeltmeister ab. Demnach wurde das verbandseigene Zelt 21-mal von vier Zeltmeistern, die im vergangenen Jahr dafür 2108 Kilometer zurückgelegt haben, aufgestellt. Einige Teile seien neu beschafft worden. Bereits für dieses Jahr lägen schon 15 Buchungen für das Zelt vor. Besonderer Dank galt der Familie Florschütz für die kostenfreie Einlagerung des Zeltes.

Kreisbrandrat Manfred Lorenz lobte im Besonderen die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand, die weiterhin intensiviert und fortgeführt werden solle. Der neue Vorstand habe sich in seinem ersten Jahr bewährt. Der Kreisbrandrat stellte weiterhin die Notwendigkeit der Kinder- und Jugendarbeit heraus. Diese Arbeit sei nicht immer leicht, man müsse hierfür viel Zeit investieren, um die Kinder und Jugendlichen für die Feuerwehr zu begeistern. Diese sei aber auch notwendig, um die Feuerwehren weiterhin schlagkräftig zu erhalten.

Der stellvertretende Kreisjugendwart Stefan Püls ging auf die Frühjahrstagung in Lautertal ein. Die Arbeit in der Feuerwehr sei eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die Spaß mache, stellte Püls fest. Dass der Verband 65 Jugendgruppen habe, freue ihn, sagte er und rief die anderen Wehren mit einer Jugendfeuerwehr auf, sich dem Verband anzuschließen. Denn der Verband sei wichtig, dort werde eine hervorragende Arbeit geleistet.

Ehrenvorsitzender Bruno Baumgärtner rief dazu auf, in der Jugendarbeit nicht nachzulassen und weiterhin die Jugend für die Feuerwehr zu begeistern.

Bürgermeister Martin Rauscher dankte den Jugendwarten für ihre Arbeit. Der Erfahrungsaustausch sei für die Jugendwarte besonders wichtig. Im Punkt "Verschiedenes" wurde angeregt, einen Ausflug für die Jugendlichen zu veranstalten. Michael Stelzner