Bei Top-Wetter fand der Automobil-Slalom des Motorsportclubs (MSC) Schesslitz statt, und der neue Austragungsort bot den Veranstaltern die Möglichkeit, den genau 100 Teilnehmern eine nicht alltägliche Streckenführung anzubieten.
Auf dem großen Parkplatz eines Lebensmittelmarktes schufen die Männer um Slalomleiter Norbert Nüsslein einen Rundkurs, auf dem zwei Runden zu absolvieren waren, in denen sich sowohl schnelle, als auch enge Passagen abwechselten.
Im inter-familiären Wettstreit der für den AMC Coburg im ADAC startenden Arnfried und Stefan Bätz (beide Meeder) wurde die "richtige" Reihenfolge durch einen weiteren Klassensieg von Sohn Stefan im Opel Kadett City wieder hergestellt, da Vater Arnfried im ersten Lauf eine Pylone warf.


Auch Tench/Gürtler am Start

Doch trotz der dafür vergebenen drei Strafsekunden wurde er dennoch sicherer Zweiter und im Gesamtklassement kam Stefan auf Rang vier und Arnfried wurde Zehnter. Die weiteren Coburger Starter, Oliver Tench (Meeder) und Thomas Gürtler (Grub am Forst) gingen mit ihrem Opel Corsa in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 1600 ccm an den Start.
Oliver Tench gelang es mit zwei fehlerfreien und schnellen Läufen, noch den dritten Platz auf dem Siegertreppchen zu erobern. Thomas Gürtler dagegen wurde disqualifiziert, da er im Fahrerlager die Reifen durchdrehen ließ um mit höheren Reifentemperaturen einen besser Grip generieren zu können.


Bindlacher Flugplatz-Slalom

Die Start- und Landebahn des Bindlacher Flugplatzes war erneut Austragungsort für den Automobil-Slaloms des AMSC Bindlach, und 112 Starter aus dem gesamten bayerischen Raum waren auf die Anhöhe über Bindlach gekommen. Unter den Teilnehmern war auch wieder das Vater- und Sohn-Duo Arnfried und Stefan Bätz (Meeder/AMC Coburg), dass sich in ihrer Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum erneut außergewöhnlich gut in Szene setzte.



"Ich habe etwas gebummelt"

Arnfried Bätz scheint seine Schulterverletzung gut überstanden zu haben, denn auf dem Bindlacher Kurs bewegte er den verbesserten Opel City Kadett um gut eine Sekunde schneller als Sohn Stefan ("Ich habe etwas gebummelt!"), wurde Zweiter in der Klasse, während Stefan mit Rang vier das Siegertreppchen knapp verpaßte. Arnfried Bätz holte sich im Gesamtklassement mit Rang 19 noch einen Platz unter den Top Twenty.


Doppel-Cross-Slalom in Bayreuth

Zum zweiten Mal war der Schwarzmann´sche Steinbruch in Pilgerndorf bei Hollfeld in dieser Saison Austragungsort eines Cross-Slaloms, und diesmal hatte der Motorsportclub Bayreuth zum Tanz zwischen Abbruch- und Lagerhalden geladen. Die enorme Hitze, gepaart mit einer großen Staubentwicklung, stellten die Teilnehmer vor große Herausforderungen.
Die Starter, Matthias Bätz und Michael Schwanert (beide Meeder), ließen sich aber von den äußeren Bedingungen nicht beeindrucken. Sowohl bei der Vormittags-, als auch bei der Nachmittags-Veranstaltung fuhren sie mit ihrem Opel Corsa zwei ungefährdete Doppelsiege in der Reihenfolge: jeweils Bätz vor Schwanert.


Hofer Schnauferlfahrt

Thomas Friedel aus Rödental auf NSU aus 1928 und der Hofer Markus Goller mit einem äußerst seltenen VW 411 von 1971 sind die Gewinner der Motorrad- und der Automobilwertung der diesjährigen 19. Schnauferlfahrt des Automobilclubs (AC) Hof. Die Fahrt begann mit der administrativen und technischen Überprüfung der Fahrzeuge und Fahrer. Ab 9.30 Uhr rollten die 50 automobilen Objekte der Begierde dann in die Hofer Altstadt, wo sie vom stellvertretenden AC-Vorsitzenden Thomas Sandner nach einer kurzen Vorstellung in Minutenabständen auf die gut 100 Kilometer lange Reise durch das nördliche, westliche und südliche Hofer Umland geschickt wurden.


Ehepaar Autsch gewinnt

Dass vor allem im Motorsport erst ganz am Ende zusammen gezählt wird, aufgrund dieser Tatsache konnte sich das für den AMC Coburg im ADAC startende Ehepaar Jochen und Inge Autsch aus Weidhausen bei ihrem diesjährigen zweiten Einsatz bei einer classischen Rallye am Ende erfolgreich und zufrieden zurücklehnen.
Denn bei der Sachs-Rallye-Franken rund um das unterfränkische Bad Kissingen wollte das Weidhausener Ehepaar von Anfang an ihre Niederlagen der Jahre 2015 und 2016 ausbügeln, und den Sieg aus dem Jahr 2014 wiederholen.
Und nach der Prolog-Auftakt-Wertungsprüfung, in der beide ihren Porsche 911 SC 3.0 aus dem Jahr 1977 bis auf Gesamtrang zwei pilotierten, hatte man Hoffnung, dieses Ziel auch zu erreichen. Nach einem schwächeren ersten Tag brachte der zweite Lauf dann doch noch die Wende, "denn mit einigen Zeiten-Highlights" gelang es Jochen und Inge Autsch, den Rückstand in einen Vorsprung umzumünzen.
"Das war echt super," strahlten beide bei der Siegerehrung, in der sie nicht nur die so genannten "Sanduhrklasse" (Wertung ohne jegliche elektronische Hilfsmittel) gewannen, sondern in der Gesamtwertung der 155 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik den 11. Rang eroberten, und die TopTen nur um ganze 14 Hundertstel-Sekunden verpaßten.

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www.amc-coburg.de.