Die Theatergruppe der Kolpingfamilie führt auch in diesem Jahr wieder ein lustiges Theaterstück auf. Die Vorbereitungen für die heitere Geschichte in drei Akten - "Salut für Berta" - laufen auf Hochtouren. Nach den erfolgreichen Darbietungen im letzen Jahr kam der Reinerlös in Höhe von 2333 Euro der Renovierung der Kreuzkapelle zugute. Nicht zuletzt dadurch sind die Laiendarsteller auch in diesem Jahr wieder besonders motiviert. Premiere ist am Samstag, 18. November, um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 19. November, sowie am Wochenende 25./26. November.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht ein Schwein namens Berta. Wer kennt sie nicht, die Vorfreude auf ein zünftiges Schlachtfest? Aber im Theaterstück macht die Sau bei diesem Vorhaben nicht mit und ergreift die Flucht.
Für das Hausschwein Berta hat das letzte Stündchen geschlagen. Kleinbauer Alois Hirnbeiß (Frank Eitzenberger) wetzt schon das Messer, der Kessel ist geheizt - nur seine Tochter Moni (Martina Motschenbacher) legt heftigen Protest ein, denn Berta ist ihrer Meinung nach keinesfalls eine "normale Sau", sondern sehr lieb und anhänglich und vor allem überdurchschnittlich intelligent.
Aber das halbe Dorf freut sich auf das anfallende Schlachtessen, da greift unbeabsichtigt der junge Jäger Toni Schnatterer (Johannes Ruß) in das Geschehen ein, was den weiteren Verlauf dramatisch verändert: Ein Probeschuss veranlasst Berta zur wilden Flucht. Die Jagd auf das arme Schwein beginnt, man fühlt sich - allen voran die Pfarrhaushälterin Agnes (Tina Lauterbach) und der aus Preußen versetzte Dorfgendarm Dotterweich (Christian Herold) - durch die Amok laufende Berta bedroht, bis diese einem scheinbaren Herztod erliegt.
Doch auch die Liebelei kommt nicht zu kurz. Nebenbei ist Moni dem Nachbarssohn Peter (Steffen Ziegler) versprochen der aber wiederum mit der Susi (Birgit Dück) aus dem Nachbarort angebandelt hat. Die Mütter der beiden (Silke Ziegler und Andrea Dembowski) verfolgen dies mit Argwohn. Die Frage, ob der ansässige Tierarzt (Uwe Dück) die Fähigkeit besitzt, die Sau für tot zu erklären oder nicht, setzt zunächst einmal dem Ganzen die Krone auf.
Über vier Monate wird nun geprobt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wenn der Funke auf die Besucher überspringt, werden diese mit Sicherheit genauso viel Freude und Gaudi haben wie die Hobbyschauspieler bei ihren Proben. Karten gibt es an der Abendkasse, bei freier Platzwahl.