Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Haßberge geht weiter zurück. Die Zahl der Erwerbslosen hat sich von Februar auf März um 105 Personen auf 1308 Arbeitslose verringert. Die Arbeitslosenquote im Landkreis liegt aktuell bei 2,6 Prozent. 806 offene Stellen stehen bereit. Diese Zahlen nannte die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht für den zu Ende gehenden März.
Zum Jahresbeginn präsentiert sich der Arbeitsmarkt in Bestform. Der Frühling machte sich in diesem Jahr besonders stark auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar - trotz des schlechten Wetters, fasst die Arbeitsagentur die Entwicklung zusammen.
Im März haben zahlreiche Erwerbslose ihre Arbeitslosigkeit beenden können. Darunter waren sogenannte Wiedereinsteller, welche die Arbeit zum Saisonbeginn wieder aufnahmen.
Insbesondere in den saisonal geprägten Branchen wie dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie dem Garten- und Landschaftsbau war dies zu beobachten. Im Baugewerbe werden die letzten Wiedereinstellungen bis spätestens nach den Osterfeiertagen erfolgen, erläutert die Arbeitsagentur weiter.
Im März wurden in der gesamten Region Main-Rhön (das sind die vier Landkreise Haßberge, Bad Kissingen, Schweinfurt und Rhön-Grabfeld sowie die Stadt Schweinfurt) 614 arbeitslose Menschen mit einem Fluchthintergrund gezählt. Das waren 8,4 Prozent aller gemeldeten Arbeitslosen. Den weitaus größten Anteil bildeten dabei Menschen aus Syrien (423 Personen), gefolgt von afghanischen Staatsbürgern (66 Personen).
Noch vor einem Jahr wurden laut Arbeitsagentur 756 arbeitslose Menschen mit Fluchthintergrund gezählt. "Die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge braucht nach unseren bisherigen Erfahrungen Zeit. Erfolg und Geschwindigkeit der Arbeitsmarktintegration hängen neben der persönlichen Motivation im Wesentlichen von der Sprachförderung, den Investitionen in Bildung und Ausbildung, der Arbeitsvermittlung sowie der Aufnahmebereitschaft der Wirtschaft ab", sagt Thomas Stelzer von der Agentur. ks