Waldkindergarten: Die aus Skandinavien stammende Form des Kindergartens gibt es in Deutschland immer häufiger. Die Erzieher sind mit den Kindern meistens draußen. Dennoch gibt es eine Unterkunft, meist ein beheizter Bauwagen oder eine Waldhütte, in der sich die Kinder bei schlechtem Wetter aufhalten können.

Die pädagogischen Schwerpunkte liegen beispielsweise auf der Förderung des natürlichen Bewegungsdrangs oder auch der erholsamen Wirkung der Natur.

Waldkindergärten gibt es in Adelsdorf, Hemhofen, Uttenreuth, Möhrendorf, Bubenreuth und Erlangen. Höchstadt und Weisendorf denken über Waldkindergärten nach.

Montessorikindergarten: Die noch recht alternative Form hat wenig mit herkömmlichen Lehr- und Lernmethoden gemeinsam. Nach dem Konzept der Begründerin Maria Montessori ist es das oberste Ziel, die Kinder zu selbstständigen Individuen heranzuziehen. Trotz einiger Regeln kann jedes Kind nach seinem eigenen Rhythmus frei spielen und lernen.

Montessori-Kindergärten gibt es zum Beispiel in Eckental-Eckenhaid, Röttenbach, Herzogenaurach und Erlangen. red