Auf fünf neue Feuerwehr-Anwärter kann die Feuerwehr Pechgraben nun zählen. Mit den 38 Aktiven, darunter acht Frauen, sei man gut aufgestellt, sagte Kommandant Alexander Meixner bei der Jahresversammlung im Poppn-Keller. Er listete vier Ernstfälle auf: Den Einsatz beim Hochwasser in Kulmbach, eine Bekämpfung von Rauchentwicklung, eine Reanimierung und einen Alarm in Jöslein früh um drei Uhr.
"Mit zwölf Übungen haben wir uns fit gehalten", betonte Meixner, das habe sich positiv für die Praxis ausgewirkt. Als Nächstes werden moderne Scheinwerfer mit großer Strahlkraft am Feuerwehrauto angebracht. Bereits jetzt nannte er den Termin für das erste Ausrücken: Dienstag, 10. April, um 19 Uhr.
Der erst 21-jährige Vorsitzende Jonas Paulini, im zweiten Jahr im Amt, sprach von einem ruhigen Jahr. Ein Ziel sei, das Feuerwehrhaus ständig zu pflegen und instand zu halten. Dass die Wehr beim Dorffest Waldau mitgeholfen habe, sei selbstverständlich gewesen. Fest stehe schon, heuer den Kreisfeuerwehrtag in Gössenreuth zu besuchen.
Für einen historischen Schlauchwagen und der dazu gehörenden Spritze aus den 1920er Jahren wird ein neues Zuhause gesucht, da im Anwesen der Familie Popp der Raum für andere Zwecke genutzt werden soll. Man war der Meinung, die Utensilien an ein Museum zu veräußern. Dritter Bürgermeister Alfred Wirth stellte den Wert kleiner Dorfwehren heraus, "sie haben bei einem Feuer für die Erstbekämpfung die nötigen Ortskenntnisse". Horst Wunner