Beim Fußweg am "Hohen Weg" ist nach einem Ortstermin mit dem Bauausausschuss und den beiden betroffenen Grundstückeigentümern eine Lösung gefunden worden, die alle zufrieden stellt. So wird, wie von Zweitem Bürgermeister Hermann Popp (FW) vorgeschlagen, die grobe Schotterschicht abgezogen, mit einem Brechsandgemisch verdichtet und eingewalzt, so dass der Weg auch für die ältere Generation problemlos begehbar ist. Zusätzlich soll der Einmündungsbereich noch entschärft werden, wurde im Gemeinderat mitgeteilt.

Großzügig zeigte sich der Ködnitzer Gemeinderat am Montagabend, als es um den Antrag des TSV Ködnitz auf finanzielle Unterstützung ging. Der TSV will in seinem Sportheim eine Sanierung des Dusch- und Kabinentrakts vornehmen, dabei geht der Verein von Materialkosten in einer Höhe von 33 000 Euro aus. Die Arbeiten werden allesamt in Eigenleistung erbracht.

Der Gemeinderat genehmigte einstimmig einen Zuschuss von 8000 Euro, das entspricht einem Prozentsatz von rund 25 Prozent. Aus dem vorliegenden Antrag des TSV Ködnitz ging hervor, dass die beabsichtigten Maßnahmen notwendig sind. Ausgangspunkt sind mehrere Rohrbrüche, die eine Erneuerung der gesamten sanitären Installation erforderlich machen. Im Zug dieser Arbeiten will man auch die Kabinen vergrößern, die Elektro- und die Wasserinstallation erneuern und eine energetische Sanierung des Sportheims vornehmen. Gemeinderat Holger Göhl erläuterte in seiner Funktion als Vorsitzender des TSV Ködnitz die einzelnen Arbeiten. Der Verein geht auch von einer Förderung durch den BLSV und den Landkreis aus.

Bürgermeister Stephan Heckel-Michel schlug einen Zuschuss von pauschal 5000 Euro vor und Heinz Mösch (CSU) plädierte dafür, die prozentuale Bezuschussung generell auf 15 Prozent festzulegen. Diese Regelung würde dann auch für den SKC Fölschnitz gelten: "Wir wollen die Vereine gleich behandeln."

Im Gremium war man sich einig, die hohe Eigenleistung des Vereins auch entsprechend zu würdigen. Michael Heisinger (Rangen): "Diese Leistung ist anerkennenswert!" Und Reinhold Dippold (WGK) kam zum Ergebnis: "Bei so einer hohen Aufwendung sollten wir auch einen höheren Zuschuss geben. Der TSV ist auch ein wichtiger Träger der Dorfgemeinschaft." Dippold plädierte für 6000 Euro, bat aber gleichzeitig darum, dass der TSV dem Bauschuss vor Ort zeigen solle, an welche Arbeiten gedacht ist.

Willi Kolb (SPD) war der Meinung, der Gemeinderat sollte in Anbetracht der hohen Materialkosten nicht so "knauserig" sein: "Das Projekt - und damit auch unsere Förderung - kommt doch auch der Jugend zu Gute." Kolb schlug 8000 Euro vor und stellte dazu fest: "Es ist sehr gut angelegtes Geld!"

Auch Anita Sack (FW) sprach sich dafür aus, "gerne ein wenig mehr zu geben", um damit auch die hohe Eigenleistung zu würdigen. Für Reinhardt Kortschack (FW) hatte die Messlatte von 8000 Euro einen "faden Beigeschmack", doch am Ende stimmte er den 8000 Euro zu.

Mehr Licht

Bürgermeister Stephan Heckel-Michel ließ das Gremium wissen, dass aufgrund der Stromausfälle im Bereich der Heinrich-Taubenreuther-Straße die Erdverkabelung auf 650 Metern erneuert wird. Am im Bergweg wird im Zug der jetzigen Tiefbauarbeiten ein Holzmast durch eine neue Leuchte mit zwei Brennstellen ersetzt, die in Richtung Georg-Nützel-Straße und den Bergweg leuchten. In diesem Bereich wird auch eine Festplatz-Zähleranschlusssäule, die hauptsächlich bei Veranstaltungen wie der Kauerndorfer Kerwa genutzt wird, vom Bayernwerk errichtet. Die Kosten bezifferte Bürgermeister Stephan Heckel-Michel für die Gemeinde Ködnitz auf rund 5000 Euro. Mit dem Grundstückseigentümer ist eine Vereinbarung abzuschließen.