Coburg — Von den drei Teams aus dem Landkreis Coburg kämpfen der TSV Meeder und Aufsteiger Bosporus Coburg gegen den Abstieg. Dies ist der Sand nach zwölf absolvierten Spielen.
Eine ganz andere Rolle spielt der TSV Mönchröden, der gemeinsam mit dem SV Merkendorf das Feld der verbliebenen 15 Mannschaften anführt. Doch die Liste der ambitionierten Klubs reicht sicher bis zum Sechsten TV Ebern (20 Punkte). Aus diesem Sextett treffen Ebern und der FC Oberhaid (22) aufeinander und auch der FC Lichtenfels (25) duelliert sich in Merkendorf. Ebing (24) erwartet den Vorletzten Stegaurach.


Das nächste Abstiegsduell

TSV Weißenbrunn - TSV Meeder: Ein weiteres Abstiegsduell steht am Sonntag für den TSV Meeder an. Beim TSV Weißenbrunn muss endlich wieder ein Sieg her, um nicht weiteren Boden im Kampf um die direkten Nichtabstiegsplätze zu verlieren. In dem sogenannten "Sechs-Punkte-Spiel" wollen die Kicker aus Meeder an die Leistung der letzten Woche gegen Bosporus anknüpfen, in der es nur knapp nicht zum Sieg gereicht hat. Allerdings muss man auf Stammkeeper Komm wohl bis zur Winterpause verzichten, da dieser sich schwer verletzt hat. Dennoch stehen die Chancen für den ersten Sieg seit dem 5. Spieltag nicht schlecht, denn auch der Gastgeber aus dem Kronacher Raum hat so seine Probleme. Sie konnten nur eines der letzten sechs Spiele gewinnen und kassierten letzte Woche eine Klatsche in Lichtenfels, die "bestimmt nicht gut war für die Moral", so TSV-Coach Schiller.
TSV Meeder: TW Köster - Bartelmann, Maisel, Krumm, Höhn, Dreßel, Wunsch, Gemeinder, Schiller, Müller, Wachs, Humpert, Klose, Riedelbauch, Thiel (?). - Trainer: Simon Schiller.


Heimschwäche ausnutzen

SV Memmelsdorf II - TSV Mönchröden: Der TSV Mönchröden ist diesmal zu Gast bei der Landesliga-Reserve des SV Memmelsdorf. Die Heimelf liegt auf Rang neun und damit im Mittelfeld der Tabelle. Kurioserweise holten sie von ihren bisher 15 Punkten gleich zwölf auf fremden Plätzen. Zu Hause stehen fünf Niederlagen zu Buche, nur ein Sieg sprang heraus. Die "Mönche" belegen nach vier Siegen in Folge punktgleich mit dem SV Merkendorf den ersten Platz in der Tabelle. TSV-Coach Thomas Hüttl ist sich darüber im Klaren, dass die Gastgeber trotz der Heimschwäche als spielerisch starker Gegner einzustufen sind. Sogenannte "leichte Spiele" gibt es für ihn und sein Team nicht. Die stabile Defensive ist für den TSV-Trainer weiterhin der Garant, um weiter vorne mitzumischen. Auch das laufstarke Mittelfeld und die Sturmspitzen brauchen sich in dieser Klasse nicht zu verstecken. Somit besteht die Hoffnung, auch in Memmelsdorf zu bestehen.
TSV Mönchröden: Schulz, ETW Wachsmuth - Kevin Greiner, Wanka, Robert Greiner, Hübner, Werner, Giller, Wittmann, Cannone, Pöche, Warnke, Hüttner, Späth. - Es fehlen: Walter, Karg, Müller, Reuß (alle verletzt), Seifarth (Reserve), Wicht (gesperrt). - Trainer: Thomas Hüttl.


Punkt dank Demirezen

SV Bosporus Coburg - TSV Schammelsdorf: Im Duell zweier Aufsteiger will der Gastgeber die Chance beim Schopg packen und drei Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt einfahren. Der Punktgewinn in Meeder, wobei Demirezen kurz vor Ende das 1:1 markierte, hat der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen gegeben. Bruder Leichtsinn darf sich aber nicht einstellen, sonst gibt es auch gegen Schammelsdorf ein böses Erwachen. Die Gäste stehen nur einen Platz vor Bosporus, haben aber vier Punkte mehr auf dem Konto, da sie zuletzt mit 3:2 gegen den SV Dörfleins erfolgreich waren. Allerdings hat Schammelsdorf schon 32 Gegentreffer kassiert, was die Coburger im eigenen Stadion ausnutzen wollen.