Am morgigen Samstag beendet der Landkreis Bamberg die diesjährige Sammeltour für "gefährliche Abfälle". Wie gewohnt steht ein Sammelfahrzeug des vom Landkreis beauftragten Entsorgungsdienstleisters in verschiedenen Gemeinden zeitweise zur Verfügung, um "gefährliche" Abfälle entgegenzunehmen, die nicht über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen.

Dazu gehören beispielsweise Behälter, Flaschen oder Tuben mit den orangefarbenen Gefahrstoffsymbolen "ätzend", "gesundheitsschädlich", "reizend", "leichtentzündlich", "giftig" bzw. "sehr giftig". Auch Holzschutzmittel und Energiesparlampen können abgegeben werden. Nicht angenommen werden dagegen unter anderem Altöl (Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöl), Ölfilter, asbesthaltige Abfälle, Altreifen und Druckgasflaschen.

Wasserlösliche Wandfarben (Dispersionsfarben) enthalten keine gefährlichen Stoffe und gehören deshalb nicht zu den "gefährlichen Abfällen". Eimer mit eingetrockneten Wandfarben oder leere Eimer sind daher von der Annahme ausgeschlossen. Sind Farben noch flüssig, können maximal drei Eimer abgegeben werden. "Pinselreine" Kunststoffeimer können über den gelben Sack entsorgt oder am Wertstoffhof abgegeben werden.

Die Sammelstellen

Am 23. November werden gefährliche Abfälle gesammelt in Aschbach (Parkplatz am Sportheim/Skaterplatz, 8.30 bis 9.30 Uhr), Schlüsselfeld (Parkplatz am Sportheim, 9.45 - 10.45 Uhr), Pommersfelden (Parkplatz am Sportheim, 11.15 - 12.15 Uhr), Frensdorf (Parkplatz am Friedhof, 12.30 - 13.30 Uhr), Reundorf (Festplatz, 13.45 - 14.45 Uhr) und Pettstadt (Parkplatz am Sportgelände Hammerstatt, 15 - 16 Uhr). red