Die Satzung für das Baugebiet "Gewend II" in Unterleinleiter, eine Wasserspiegelberechnung im gleichen Baugebiet und der Neubau eines Einfamilienwohnhauses im gleichen Baugebiet waren einige der Hauptthemen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Unterleinleiter.
Bei der vom Ingenieurbüro Weyrauther durchgeführten überschlägigen Wasserspiegelberechnung ging es um die Frage der Bebaubarkeit eines Grundstücks im Baugebiet "Gewend II".


Bauhof muss mithelfen

Geklärt werden musste nach Bedenken des Wasserwirtschaftsamts Kronach, ob hier durch den Bau eines Wohnhauses im Falle eines Jahrhunderthochwassers das Grundstück Schaden nehmen könnte.
Auf dem Nachbargrundstück befindet sich ein namenloser Graben, der von einem Rohrdurchlass gefasst ist und im weiteren Verlauf als Mulde neben der Ortsstraße "Im Gewend" verläuft. Dessen Regenwasser wird in den Dürrbach eingeleitet. Das Ingenieurbüro Weyrauther kam zu dem Ergebnis, dass der Graben - sofern er regelmäßig durch die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs geputzt wird - einen wirkungsvollen Abfluss des Niederschlagswassers gewährleistet und somit eine Schädigung der Grundstücke in diesem Bereich nicht zu erwarten ist.
Somit konnten die Bedenken der Wasserwirtschaftler ausgeräumt und die entsprechende Satzung für das Baugebiet "Gewend II" beschlossen werden. Einzig Josef Geck (NWG) stimmte gegen die Unterhaltspflicht der Gemeinde.
Einstimmig fiel die Zustimmung für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport in diesem Baugebiet aus. Da sich dieses Baugrundstück jedoch noch im Besitz der Ehefrau von Bürgermeister Gerhard Riediger (NWG) befindet, durfte er nicht an der Beratung und Beschlussfassung teilnehmen. Er übergab deshalb zuvor die Sitzungsleitung für diesen Tagesordnungspunkt an seinen Stellvertreter Peter Schmitt (NWG). 5209 Euro kostet die Neuausstattung des EDV-Raumes in der Volksschule. Drei Firmen hatten Angebote abgegeben. Den Zuschlag als günstigster Anbieter erhielt die Firma ITK Systemhaus Wimmer aus Ebermannstadt.


Station für Hundekot

Wie Bürgermeister Riediger seine Gemeinderäte informierte, läuft für das Schulgebäude in Unterleinleiter auch der Antrag zur energetischen Sanierung. "Dafür sieht es relativ gut aus", so Riediger hierzu.
Die Schulleiterin habe sich ferner dafür ausgesprochen, die offene Ganztagschule einzuführen. Dies hätte den Vorteil, dass dann künftig die Mittagsbetreuung kostenlos sei. Die Gemeinde müsste sich mit 500 Euro pro Jahr daran beteiligen.
Alexandra Ott (FWG) will hier jedoch erst einen Vergleich zwischen der bisherigen Mittagsbetreuung, die 25 Euro im Monat kostet, und der offenen Ganztagsschule. Laut Ott habe die Mittagsbetreuung den Vorteil, dass sie sehr flexibel sei.
Nachdem die sogenannte Dog-Station in Unterleinleiter im Bereich des Sportplatzes von den Hundebesitzern sehr gut angenommen wird, wird nun auf Vorschlag des Dritten Bürgermeisters Ewald Rascher (FWG) auch in Dürrbrunn am sogenannten Hundeausführweg eine Hundekotstation und zwei Abfallkörbe aufgestellt. Diese Anschaffung kostet die Gemeinde 650 Euro.