Aufgrund der extremen Schneelage haben mehrere Landkreise im südlichen Bayern den Katastrophenfall ausgerufen (wir berichteten). Der Landkreis Traunstein bat zudem die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft um Unterstützung. Daraufhin wurden umgehend Einsatzkräfte - auch aus dem Bamberger Raum - in das Katastrophengebiet entsandt.

Die eingesetzten DLRG-Helfer hatten insbesondere die Aufgaben, Dächer von den Schneemassen zu befreien, die eigenen Kräfte sowie Helfer anderer Organisationen sanitätsdienstlich abzusichern und Versorgungsfahrten durchzuführen. Die Helfer waren mit einer speziellen Sicherungstechnik, Schneeschaufeln und Allradfahrzeugen ausgerüstet, die auch bei der Wasserrettung an Flüssen und reißenden Bächen verwendet werden.

Helfer der DLRG werden wohl auch noch heute - trotz deutlicher Entspannung der Lage - im Katastrophengebiet tätig sein. Das weitere Vorgehen wird je nach Bedarf und Wetterlage durch die Verantwortlichen vor Ort entschieden.

"Die Dankbarkeit der Hausbesitzer ist enorm, der Zusammenhalt zwischen den hoch professionell arbeitenden Helfern aller Fachrichtungen ist großartig", so Ingo Flechsenhar, Präsident des DLRG Bayern. red