Uetzing/Serkendorf — Die Kommunionkinder sowie etliche Buben und Mädchen mit ihren Eltern folgten am Karfreitag der Einladung von Schwester Katharina zu einem Kinderkreuzweg unter dem Motto "Gutes Leben durchkreuzt".
Von der Uetzinger Pfarrkirche ging es durch die Flur über Weisbrem und Gößmitz zur Serkendorfer Marienkapelle. In sechs Stationen, in denen die klassischen 14 Kreuzwegstationen zusammengefasst waren, wurde Raum gegeben, um zu verstehen, was mit Jesus geschah und was heute noch mit Menschen geschieht, die zu Unrecht verurteilt, gequält und getötet werden. Dabei ging der Blick am Ende jeder Station besonders nach Indien, dem Schwerpunkt der diesjährigen Fastenaktion.
Begleiter auf diesem Weg war ein massives Holzkreuz, das von den Kindern abwechselnd getragen wurde.
Nicht nur für Kinder ist es schwer nachzuvollziehen, warum Jesus, den man aus den biblischen Geschichten als Menschenfreund und Friedensfürst kennt, am Ende so grausam sterben musste. Sein Leid ist eng verbunden mit dem Leid vieler Menschen, die heute noch unschuldig leiden und sterben.