Hoch über dem unteren Dorf im Kernort erhebt sich das Naturdenkmal "Obstberg". Das gemeindliche Grundstück mit etwa 4500 Quadratmetern wird seit über 40 Jahren durch den örtlichen Wanderverein gepflegt. Das Gelände des Landschaftsschutzgebietes beherbergt unter anderem auch einige attraktive Spielgeräte aus Holz - und seit dem Wochenende eines mehr: Die von den Wanderfreunden erstellte neue Wippe wurde jetzt aufgebaut.
Bei der Einweihung freuten sich die Pfleger des Obstberges, Helmut Zier, Günther Bürdek und Johann Zapf über das gelungene Werk. Gekommen waren unter anderem die Zweite Vorsitzende des Wandervereins, Hildegard Zürl und der örtliche CSU-Vorsitzende Gerhard Schmidt. Die Christsozialen hatten die Materialkosten für das Spielgerät übernommen.
Alle konnten sich davon überzeugen, das sich der Obstberg in einem Top-Zustand befindet. Das Naturdenkmal beherbergt eine größere Baumgruppe der seltenen Akazien, eingerahmt am westlichen Eingang von einer über hundert Jahre alten Eiche. An der Nordseite steht ein wuchtiger Ahornbaum und am südlichen Eingang eine Eiche. Letztere wurde vom früheren Kreisbaumeister Oskar Müller gezogen und gemeinsam mit seiner Tochter Ingrid Schad im Jahre 1955 gepflanzt.
Der Obstberg war nicht immer in diesem vorbildlichen Zustand. Bis 1973 etwa war der Obstberg, der ganz früher einen Schießstand beherbergte und wo Feste gefeiert wurden, ein besserer Schuttplatz, der mit altem Gerümpel übersät und mit wilden Hecken überwuchert war. Nach Absprache mit der Marktverwaltung reinigten viele Helfer unter Leitung des damaligen Vorsitzenden Karlheinz Klopf den Platz. Nach Skizzen wurden Gehwege und Hecken angelegt, wobei die vorhandenen Sträucher überwiegend integriert wurden. Der südliche Bereich des Obstberges wurde als Biotop belassen, um Kleintieren genügend Schutz zu bieten. Am südlichen Eingang wurden eine Sandsteintreppe eingebaut und weitere Sandsteine aufgeschichtet, um Eidechsen und Ringelnattern Unterschlupf zu schaffen. Anfang 1978 erfolgte die Aufstellung von Spielgeräten und Sitzgarnituren und im April 1981 wurde der Antrag gestellt, den Obstberg in die Liste der Landschaftsschutzgebiete einzutragen, was dann auch erfolgte.
Zahlreiche Arbeits- und Einsatzstunden leisten unter Leitung von Helmut Zier überwiegend die Mitglieder Johann Zapf und Günther Bürdek .