Im Südwesten Frankreichs, dort wo bereits der Duft der Provence zu erahnen ist, bäumen sich die Alpen noch einmal in ihrer ganzen Mächtigkeit auf und bilden das wildeste und reinste Gebirge der Alpen: das Dauphiné. Das Dauphiné, das mit dem Gebirgsmassiv Barre des Ecrins eine Höhe von über 4000 Metern erreicht, ist in der Weite seiner Täler, in der Vielfalt seiner Berge und dem Nebeneinander von blumigen Wiesen, schroffen Felsen und zerrissenen Gletschern im Alpenraum ein einmaliges Gebiet. In weiten Teilen des Gebirges befinden sich keine Autostraßen, Ansiedlungen und Seilbahnen. Damit soll die ursprüngliche Natur geschützt und bewahrt werden. Der Altenkunstadter Weltenbummler Richard Schmitt hat das Dauphiné-Gebirge mehrmals besucht. Er stellt am Sonntag, 18. November, um 19 Uhr auf Einladung des RV Concordia im Saal des Gasthofes "Krone" in seinem neuesten Lichtbildervortrag dieses fantastische Gebirge vor, das im deutschsprachigen Raum stiefmütterlich behandelt wird. Das ist noch nicht alles: In einer weiteren kurz gehaltenen Bilderschau schildert der Bergsteiger vom Obermain die Überschreitung des Mont Blanc vom italienischen Val Veny ins französische Tal der Arve, die ihm 2015 gelungen war. Da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, nimmt er die Besucher auch noch mit auf eine Wanderung in den Naturpark Binntal. Er ist an der oberen Rhone gelegen und besticht im Frühling durch die zauberhafte Blütenpracht seiner Wiesen und Almen. stö