Einige Jahre hat das Gymnasium Ernestinum seine Sommerkonzerte in der stickigen und engen eigenen Schulturnhalle veranstaltet - ein zweifelhaftes Vergnügen für alle Beteiligten. Die Entscheidung, erstmals ins Kongresshaus umzuziehen, war absolut die richtige Entscheidung. Denn das Ernestinum hat trotz seiner mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung mehr als beachtliches musisches Potenzial zu bieten. Vor allem aber führte das bestens besuchte Sommerkonzert vor, wer bei einer solchen Veranstaltung im Mittelpunkt stehen sollte - die Schüler und ihre Talente und ihre Begeisterungsfähigkeit. Das funktioniert im Zweifelsfall auch ohne Schulorchester, dafür mit Tanzgruppen, Schulband, Percussioncombo und vielen, vielen Choristen und einigen mutigen Solisten. Bravo. Und: Fortsetzung im nächsten Jahr dringend erwünscht! jb