Als die Piano-Galerie Pöhlmann vor knapp zwei Jahren in einem ehemaligen Werksgebäude in der Bahnhofstraße in Lanzendorf erstmals ihre Tore öffnete, wusste der Klaviermeister Reinhold Pöhlmann sicherlich nicht so recht, wohin die "Reise" führt. Heute stellt er fest: "Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Es war 2016, als ich den Schritt wagte, schon etwas vorskizziert, aber wie es sich jetzt entwickelt, das erstaunt eigentlich, muss ich sagen."

Denn Pöhlmann repariert und wartet in der Galerie nicht nur Klaviere, vielmehr ist sie selbst zu einem Ort der Kunst geworden, wie die jetzt stattfindenden Winterkunstwochen zeigen. Die Gründe dafür sieht der Klavierbaumeister in seiner zuverlässigen Arbeit: "Da ist sehr viel Präzision von meiner Seite dabei." Und wenn man gute Arbeit liefere, spreche sich das auch herum. Dazu komme, das ein Klavier wie ein Auto immer wieder mal in die Hand eines Fachmannes gegeben werden müsse. Für Pöhlmann ist Mund-zu-Mund-Werbung denn auch besonders wichtig: "Das ist für mich dann der Türöffner für den nächsten Haushalt, wo musiziert wird oder wo der Wunsch nach einem Klavier besteht." Dabei komme er viel herum, im Coburger und Bamberger Raum genauso wie in Erlangen, der nördlichen Oberpfalz, dem Fichtegebirge und natürlich Bayreuth und Kulmbach als Schwerpunkte.

Heute ist die Piano-Galerie Pöhlmann zufolge längst zu einem angesagten Ort für überhol- oder reparaturbedürftige Instrumente geworden. Parallel zur Arbeit in der Piano-Galerie entwickelten sich aber auch verschiedene Konzerte oder - wie jetzt - die am Sonntag, 3. Februar, beginnenden Winterkunstwochen. Die Piano-Galerie ist längst auch zu einem "Stell-Dich-Ein" für viele Künstler geworden. Rei.