Philipp Rauh, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Erlangen, wird in seinem Vortrag den Umgang mit seelisch erkrankten Soldaten in Deutschland beleuchten und schlägt dabei den Bogen vom Ersten Weltkrieg bis heute.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch. Der Eintritt ist frei. Die Insel Begegnungsstätte würde sich jedoch über Spenden freuen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Vielzahl psychischer Symptome

Der Vortrag beginnt am Dienstag, 23. Februar, um 17 Uhr in der Insel Begegnungsstätte, Bamberger Straße 21, Forchheim.
Das Erleben psychisch belastender Situationen gehört zum Alltag von Soldaten im Krieg. Seit dem ersten Weltkrieg hat jeder Krieg eine Vielzahl für ihn typische psychische Symptome hervorgebracht. Mit dem Ende der Kampfhandlungen ist das Thema der psychischen Kriegsfolgen jedoch niemals abgeschlossen. Alle Nachkriegsgesellschaften müssen sich mit anhaltenden Problemen der heimkehrenden Soldaten auseinandersetzen.
Das Erleben psychisch belastender Situationen gehört zum Alltag von Soldaten im Krieg. Der Vortrag möchte den Umgang mit seelisch erkrankten Soldaten in Deutschland beleuchten und schlägt den Bogen vom Ersten Weltkrieg bis zu den Afghanistan-Veteranen. red