Am Montag, 25. Januar, findet um 19.30 Uhr im Haus "Friedrich 2" (Katholische Hochschulgemeinde, Friedrichstraße 2 ein öffentlicher Vortrag über den nordirischen Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Clive Staples Lewis (1898-1963) statt. Referent ist Norbert Feinendegen, Bonn, der sich als Experte für Lewis über Deutschland hinaus einen Namen gemacht hat.
C. S. Lewis gilt als der meistgelesene christliche Autor des 20. Jahrhunderts, seine Bücher wurden bis heute in etwa 50 Sprachen übersetzt, und die Auflagen gehen weltweit in die Millionen. Bei uns ist er vor allem durch seine "Chroniken von Narnia" bekannt. Lewis beschäftigte sich in seinen Essays und Vorträgen aber auch intensiv mit der Frage nach dem Verhältnis von Vernunft und Glauben. Dabei scheute er den Dialog mit Menschen anderer Weltanschauungen nicht, vielmehr brachte er sich bewusst als christlicher Gesprächspartner ein. Obwohl kein studierter Theologe, sondern Literaturwissenschaftler und Philosoph, wirkte er im besten Sinne theologisch: Er sprach und schrieb über Gott und begleitete suchende und fragende Menschen, die ihm schrieben, oft auch über viele Jahre hinweg.
Der Vortrag findet im Rahmen des Symposiums zum 65. Geburtstag von Professor Wolfgang Klausnitzer statt, der den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Würzburg innehat und das Referat für Ökumene, Interreligiösen Dialog, Theologie und Universitäten im Erzbischöflichen Ordinariat leitet. Das Symposium findet von Montag, 25. Januar, 9 Uhr, bis Dienstag, 26. Januar, 16 Uhr, im Bamberger Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, statt. Ein Teilnahmebeitrag wird erhoben. Um rasche Anmeldung zum Symposium wird gebeten unter Tel. 0911/23460 oder per E-Mail an akademie@cph-nuernberg.de. Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finden sich im Internet unter www.erzbistum-bamberg.de. bbk