In der Stadt Coburg legte der Herbstaufschwung an Fahrt zu. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich um 67 (- 5,8 Prozent) auf 1098. Gegenüber dem Vorjahresmonat er-höhte sich die Arbeitslosigkeit leicht um 37 Personen. Die Arbeitslosenquote ging in den letzten vier Wochen um 0,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent zurück.

Im Oktober meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 330 Stellen dem Arbeitgeberservice. Das sind 46,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Stellenpool gibt es aktuell 1000 Arbeitsplatzofferten, 201 mehr als vor einem Jahr.

Coburg verzeichnet den kräftigsten Anstieg im gesamten Agenturbezirk bei Stellenzugang und Bestand.

Herbstbelebung

Auch im Landkreis setzte sich die Herbstbelebung fort. Seit Ende September sank die Zahl der Arbeitslosen um 102 auf 1407.

waren das elf Erwerbslose mehr. Die Arbeitslosenquote sank unter die Drei-Prozent-Marke auf 2,8 Prozent (Vorjahr 2,8 Prozent) ab. Das ist Vollbeschäftigung.

Der Arbeitgeberservice hat in den letzten vier Wochen 252 Stellenangebote aus dem Landkreis angezeigt bekommen. Im Bestand gibt es aktuell 1120 Personalgesuche.

Ausbildungsbilanz

Die Jahresbilanz zum Ausbildungsmarkt des Agenturbezirks Bamberg-Coburg umfasst zeitlich das Beratungsjahr, das jeweils am 1. Oktober beginnt und am 30. September endet.

Im vergangenen Beratungsjahr entfielen 5594 gemeldete Berufsausbildungsstellen auf 3494 bei der Berufsberatung gemeldete Bewerber. Der Arbeitgeberservice bekam im Vergleich zum Vorjahr 435 mehr Lehrstellen gemeldet. Die Zahl der Bewerber ging in diesem Jahr um 89 leicht zurück. 2281 Bewerber haben eine Ausbildung begonnen, 102 weniger als im Vorjahr. 547 besuchen eine weiterführende Schule, studieren oder machen ein Praktikum, 30 weniger als in 2016/17.

Im Bereich Coburg Stadt standen 832 gemeldeten Ausbildungsstellen 284 Bewerber gegenüber. Im Coburger Land wurden 774 Ausbildungsstellen gemeldet und es kamen 607 Bewerber aus dem Landkreis.

Zum Ende des Berichtsjahres der Berufsberatung stehen 43 unversorgten Bewerbern noch 884 unbesetzte Ausbildungsstellen ( 8,7 Prozent mehr als in 2017) gegenüber. red