"Glasfaser kennt von der Geschwindigkeit kein Limit und ist Voraussetzung für den künftigen Wohlstand der Gemeinde." Siegbert Reuther vom Büro Reuther NetConsulting aus Staffelstein erläuterte in der Gemeinderatssitzung die Vorzüge für Unternehmen und Haushalte, welche die moderne Glasfasertechnologie bietet. Zukunftsprojekte wie "Industrie 4.0" für eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion sowie "Telemedizin", um eine räumliche Trennung von Arzt und Patienten zu überbrücken, verlangen nach Glasfaserleitungen als schnelles und universelles Übertragungsmedium. "Glasfaser ist, was wir heute brauchen und morgen unabdingbar ist", so der Ingenieur.
Wegen der bestehenden Versorgung mit Kupferleitungen gibt es momentan keine Fördermittel für die Gemeinde. Viereth-Trunstadt gilt als versorgt, auch wenn diese Versorgung für die zukünftige Nutzung nicht die benötigten Reichweiten und Übertragungsraten gewährleistet. Um die Kosten für die Gemeinde gering zu halten empfiehlt Reuther, Glasfaserleitungen im Zuge des Ausbaus und der Sanierung der B26 zu verlegen. Es soll dadurch vermieden werden, die neu verlegten Straßen und Gehwege in naher Zukunft wieder aufzureißen, um Glasfaserleitungen nachträglich zu verlegen.


Mehr in der nächsten Sitzung

Mit den verschiedenen Anbietern von Kommunikationsdiensten wird derzeit ermittelt, ob diese die Verlegung ausführen. In der nächsten Gemeinderatssitzung will Bürgermeisterin Regina Wohlpart (Bürgergemeinschaft) die Ergebnisse der Gespräche vorstellen.