In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Schweinfurt in Augsfeld wurden nach erfolgreichem Abschluss des Berufsbildungsbereichs vier Mitarbeiter in den Arbeitsbereich übernommen. Die Zertifikatsübergabe fand im festlichen Rahmen statt. Werkstattleiter Harald Waldhäuser gratulierte den vier Absolventen mit persönlichen Worten.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich mal in der Schreinerei arbeiten kann", berichtet Maik Bäuerlein. "Es freut mich, dass ich die Möglichkeit dazu erhalten habe." Weiter erzählt er, dass die Arbeitsbegleitenden Maßnahmen wie das Kochen, Sport und die Wochenfreizeit schön waren. "Ich fühle mich wohl und finde es meistens toll, in die Arbeit zu gehen." Mit einem verschmitzten Lächeln fügt er hinzu: "Das kommt auf meine Laune an, weil ich manchmal auch schlecht gelaunt bin, aber ich werde immer unterstützt."

Das ganzheitliche Konzept, das auch die Förderung der persönlichen lebenspraktischen Fähigkeiten einschließt, findet bei den Teilnehmern Anklang. Weitere Absolventen sind Alexander Dietrich, ebenfalls im Holzbereich, sowie Bastian Krug und Maria Och im Bereich der Fertigung und Montage.

Individuelle Auswahl

In den ersten drei Monaten nehmen die Teilnehmer am Eingangsverfahren teil, um entscheiden zu können über ihre beruflichen Interessen, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten. Anschließend folgt die zweijährige Bildung in dem gewählten Bereich, in dem in verschiedenen Arbeitsgruppen Praktika absolviert werden. Das unterstützt die BBB-Teilnehmer auch zusätzlich hinsichtlich ihrer Wahl ihrer zukünftigen Gruppenleitung und auch ihrer Arbeitskollegen. "Ich kann selbst entscheiden, mit wem ich zusammenarbeiten kann und möchte", sagt Maria, "und das war mir sehr wichtig." red