Was wäre der Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura ohne die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe, die zur Vielfalt in dieser Region beitragen? Nicht nur zur kulturellen und kulinarischen Vielfalt, sondern auch zur Vielfalt der Lebensräume und zum Schutz der Artenvielfalt von Tier- und Pflanzenwelt sind sie wichtig. Ein neues Projekt des Naturparks möchte diese Betriebe unterstützen.

Der Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura hat dieses Jahr das Projekt der Naturparkhöfe ins Leben berufen. Als Naturparkhof können sich Höfe auszeichnen lassen, die entweder nach Bioland-, Demeter- oder Naturland-Richtlinien arbeiten oder aber einen Teil ihrer Flächen nachhaltig bewirtschaften mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu erhöhen, die Bodenstruktur zu verbessern, den Tierschutz zu wahren und die Dünge- und Pflanzenschutzeinträge zu verringern.

Direktvermarktung

Ein weiteres Kriterium ist die Direktvermarktung. Naturparkhöfe sollten entweder eigene Produkte über einen Hofladen oder regionale Vertriebswege vermarkten.

Der Naturpark unterstützt die Höfe bei der Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel durch die Präsentation in den sozialen Medien, auf der Naturpark-Internetseite oder durch eine kostenlose Broschüre für Interessierte. In der Adventszeit wird wöchentlich ein Naturparkhof vorgestellt. Dabei kommt es vor allem darauf an, über die regionalen Produkte zu informieren und zu erfahren, welchen Beitrag der Landwirt konkret für die Landschaftspflege leistet.

Bisher gibt es acht Naturparkhöfe im Gebiet, was aber laut Pressemitteilung gerade erst der Anfang sein soll. Im neuen Jahr werden weitere Höfe mit in das Projekt aufgenommen und so die kleinen regionalen Landwirte bei ihrem Beitrag für Mensch und Natur unterstützt.

Die Teilnahme für die Höfe ist dabei kostenfrei. Interessierte können sich für ein erstes Treffen unter Telefon 09243/70816 oder via E-Mail an poststelle@naturparkinfo.de melden. red