Susanne deuerling

Der Etat 2018 stand im Fokus der letzten Gemeinderatsitzung in Steinwiesen.
Haushalt: Aktuell wird es in diesem Jahr keine Probleme geben, im Verwaltungshaushalt die Mindestzuführung zu erwirtschaften. Der Haushalt 2018 ergibt folgende Planwerte: Im Verwaltungshaushalt 5 786 400 Euro und im Vermögensetat 3 096 600 Euro. Es wird eine Kreditaufnahme in Höhe von 457 000 Euro notwendig sein. Als größere Maßnahmen sind für 2018 die Energetische Sanierung und Barrierefreiheit der Pausenhalle der Schule und der Fensteraustausch geplant, in Birnbaum steht die kurze Seite an und in Schlegelshaid die Restfinanzierung des Gemeinschaftshauses. Die Pro-Kopf-Verschuldung 2018 beträgt circa 1600 Euro, die Gesamtverschuldung 5 591 788 Euro.
Für den Fraktionsvorsitzenden der CSU, Jürgen Eckert, war es ein Erfolg, dass auch die Mindestzuführung wieder erreicht wird. Der Haushalt 2018 ist ein solider Haushalt, wo die Prioritäten gut abgearbeitet werden. "Wir können mit Zuversicht in die Zukunft sehen, doch ohne die Stabilisierungshilfen würde es sicher anders aussehen. Wichtig ist nun der Schuldenabbau", sagte Eckert.
Brigitte Geiger (SPD) lobte in Vertretung von Fraktionsvorsitzendem Jürgen Deuerling den gewissenhaften Haushaltsplan. Es sei erfreulich, dass sich in allen Ortsteilen etwas tue. "Wir haben viele Wünsche, aber es ist gut, dass wenigstens das Machbare verwirklicht werden kann", sagte Geiger. Der Haushaltsplan 2018 mit Etatsatzung und Finanzplan und Stellenplan wurde vom Gremium einstimmig genehmigt.
Haushaltskonsolidierungskonzept: Um Stabilisierungshilfen zu erhalten, muss der Markt Steinwiesen das Haushaltskonsolidierungskonzept weiterschreiben. In diesem Zuge musste der Hebesatz für die Gewerbesteuer mindestens auf Landesdurchschnitt angehoben werden, der 331,7 Prozent beträgt. Einstimmig wurde beschlossen, den Hebesatz auf 335 Prozent zu erhöhen, um nicht 2019 wieder das gleiche Problem zu haben.
Schöffen: Vorgeschlagen werden Jürgen Deuerling (Saunkel 2), Brigitte Geiger (Unterer Stein 12), Manfred Hofmann (Birnbaum 9), Thomas Reißig (Neufang 246), Carina Ströhlein (Lucas-Cranach-Str. 5), Udo Trebes (Berglesdorf 50).
Machbarkeitsstudie: Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für das Gerberhaus erbrachten folgendes Ergebnis: Der Umbau des Objektes zu altengerechten Wohnungen samt Tagespflege im Erdgeschoss sowie einem öffentlich nutzbaren Treffpunkt in Bezug auf die vorhandene Gebäudestruktur und dessen zentrale Lage ist sowohl technisch als auch wirtschaftlich sinnvoll.