Die Verbrennungskapazität des Müllheizkraftwerks (MHKW) in der Rheinstraße ist am Limit. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die gewerblichen und privaten Anlieferer, sondern auch auf die turnusmäßige Abholung des Hausmülls, wie die städtische Pressestelle mitteilt.
Da auch die Müllautos des Entsorgungs- und Baubetriebs derzeit längere Wartezeiten bei der Entsorgung des Mülls haben, verschieben sich die Touren zur Abholung des Hausmülls. Die Stadt Bamberg und das Müllheizkraftwerk bitten um Verständnis, dass so manche Tonne deswegen etwas länger stehen bleibe und auf die Leerung warten müsse.
Die aktuell reduzierte Verbrennungskapazität liegt, neben einem stark gestiegenen Müllaufkommen in einer wachsenden Stadt, auch an den jährlichen Wartungsarbeiten an den Verbrennungslinien des Müllheizkraftwerkes. Dies führt derzeit zu einer außerordentlichen Beanspruchung des Müllbunkers. Im Anlieferbereich ist daher in den nächsten zwei bis drei Wochen mit deutlich längeren Wartezeiten zu rechnen.
Der Zweckverband Müllheizkraftwerk bittet darum, soweit möglich, private und gewerbliche Anlieferungen zu verschieben, bis sich die Situation wieder entspannt hat. Vorrangig ist derzeit die kommunale Entsorgung sicherzustellen.
Entsprechende Hinweise finden sich auf der Internetseite des Müllheizkraftwerks Bamberg (www.mhkw.bamberg.de). red