Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des VdK-Ortsverbandes Seubelsdorf/Reundorf/Grundfeld im Sportheim der Borussia Siedlung standen die Ehrung langjähriger Mitglieder und ein Vortrag des VdK-Kreisvorsitzenden Heinz Wittmann über die aktuelle soziale Situation.
Stellvertretender Vorsitzender Bernhard Masloch bedankte sich bei seinen Vorstands- und Beiratsmitgliedern für die geleistete Arbeit und hob insbesondere die Geburtstags- und Krankenbesuche von Mitgliedern und das gute Ergebnis bei der Sammlung "Helft Wunden heilen" hervor.
Beim Jahresrückblick ging die Frauenvertreterin Isolde Küthe überwiegend auf die Frauennachmittage ein, die unter anderem zur Karolinenhöhe, zum Ansberg und zum Schönstattzentrum führten.
Das Jahresprogramm 2018 wird am Samstag, 5. Mai, um 14 Uhr mit der Muttertagsfeier im Vereinsheim der Borussia Siedlung fortgesetzt. Am Dienstag, 7. August, lädt der Ortsverband um 14 Uhr zum Sommerfest in die Hopfenmühle in Bad Staffelstein ein.
Es konnten mehrere Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt werden, darunter Gerhard Streng für 65-jährige Mitgliedschaft, der sogar einige Zeit dem Kreisvorstand angehörte.


"Soziale Spaltung stoppen"

Der Kreisvorsitzende betonte, dass in den letzten Jahren einige wichtige sozialpolitische Weichen dank des VdK gestellt werden konnten, von der Anhebung der Mütterrente über Fortschritte bei der Erwerbsminderungsrente, in der Krankenversicherung und Pflege bis zum Mindestlohn. Trotzdem gebe es noch viele Baustellen. Das Motto "Soziale Spaltung stoppen" sei ein klares Signal für einen Kurswechsel in der Sozialpolitik. Denn trotz der großen Wirtschaftskraft wachse die soziale Spaltung immer weiter. Der VdK fordere von der Politik, dass sie vor allem offene Fragen zur Zukunft des Renten-, Pflege- und Gesundheitssystems zügig anpackt. So sei es dringend notwendig, die Talfahrt des Rentenniveaus zu stoppen. Die Renten müssten wieder ohne Abstriche den Löhnen folgen, ansonsten würden immer weniger Menschen eine auskömmliche Altersabsicherung erreichen. Gesundheit müsse für alle bezahlbar bleiben. Der Erhalt der Gesundheit dürfe nicht von der Größe des Geldbeutels abhängig sein. Bei der Pflege müssten pflegende Angehörige stärker durch Entlastungsangebote unterstützt, die Pflegeberufe durch bessere Bezahlung und Wertschätzung attraktiver gemacht und das Wohnen zu Hause im Alter durch mehr Mittel für den altersgerechten Umbau von Wohnungen ermöglicht werden.
Abschließend machte der Kreisvorsitzende anlässlich der in diesem Jahr bevorstehenden Landtagswahl auf eine Großveranstaltung der beiden Kreisverbände Lichtenfels und Kronach am 7. Juli im Kronacher Schützenhaus aufmerksam, zu der auch die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher erwartet wird. thi