Das Foto von den Wahlplakaten in Kirchehrenbach in der Montagsausgabe fand FT-Leser Reiner Schmitt ja noch ganz lustig. Ein Kaspertheater hatte sich da unter die ernst gemeinten Kandidaten gemischt. Weniger lustig für die Parteien ist es, wenn ihre Werbung immer wieder verschandelt, geklaut oder kaputt gemacht wird. Aus diesem Anlass schickte Reiner Schmitt einen Schnappschuss aus Strullendorf in die Redaktion. Dort hängt seit diesem Wochenende statt eines verschwundenen SPD-Wahlplakates nun die Reaktion des SPD-Ortsvereins. Gerade für die vielen kleinen CSU- und SPD-Ortsverbände ist der Vandalismus sehr ärgerlich, denn sie sind es, die ihr Geld für die Anschaffung von Plakatständern und Mastaufhängern ausgeben oder ihre Zeit in das Aufhängen der Plakate stecken.
Was geht eigentlich im Vandalen-Kopf vor? Statt irgendwas kaputt zu machen, könnte er doch auch: bei Wahlveranstaltungen Politikern persönlich die Meinung geigen; nachts lieber Hausaufgaben machen; seinen Rausch ausschlafen; in der Wahlkabine das Kreuz woanders setzen; selbst kandidieren; und, und und... tst