Sechs Verkehrsunfälle ereigneten sich in nicht ganz zwei Stunden nachmittags auf der A 3 im Baustellenbereich am Autobahnkreuz Fürth-Erlangen. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen bei über 30 000 Euro liegen.

Den Anfang machte um 12.20 Uhr der Fahrer eines Sattelzugs, der Richtung Würzburg unterwegs war. Beim Wechsel von der mittleren auf die linke Fahrspur übersah er einen Pkw und rammte ihn. Dieser schleuderte über alle drei Fahrspuren in die provisorische Mittelleitplanke, die auf einer Länge von 400 Metern auf die Gegenfahrbahn fiel. Dort traf die Schutzplanke einen Lkw, der verbotswidrig auf der linken Spur in Richtung Regensburg unterwegs war und beschädigte ihn erheblich.

Nachdem in jede Richtung mindestens eine Fahrspur blockiert war, kam es erheblichen Verkehrsbehinderungen, was mit ursächlich für die weiteren Unfälle sein dürfte.

Um 13.18 Uhr wechselte der nächste Fahrer eines Sattelzugs im Rückstau Richtung Würzburg ebenfalls von der mittleren auf die rechte Spur und touchierte dort einen Pkw.

Dann ereignete sich um 13.25 Uhr der identische Unfall wenige Meter weiter hinten im Stau. Diesem folgte dann wieder wenige Meter entfernt um 14.10 Uhr der nächste Unfall nach diesem Muster.

In die Gegenrichtung, in Fahrtrichtung Regensburg, fuhr um 14.30 Uhr ein Kleintransporter auf einen im Stau stehenden Pkw auf. Dann kam es um 14.40 Uhr zum nächsten problematischen Spurwechsel in Richtung Würzburg, bei dem ein Lkw von der mittleren auf die rechte Spur wechselte und dort einen Pkw erfasste. pol