Der Doppelspieltag der Kreisklasse 2 wartet am Freitag mit einem Kronacher Duell zwischen dem noch punktlosen ATSV Gehülz und dem TSV Küps auf. Alexander Mertel ist seit 2017 Spielertrainer beim TSV und lief schon zwischen 2013 und 2016 für seinen Heimatverein auf, bevor er zwischenzeitlich den Trainerposten bei der SG Gehülz/Kronach übernahm. In dieser Zeit feierte der 32-jährige Tüschnitzer auch seinen schönsten Erfolg, als ihm 2014 mit dem TSV der Aufstieg in die Kreisklasse gelang. Mit dem Fränkischen Tag spricht der Mittelfeldmann, der einst seine Fußballerlaufbahn beim SV Neuses begann, über die anstehenden Freitagsspiele. Herr Mertel, nach zwei Dreiern in Folge ist der TSV Küps momentan gut drauf. Was erwarten Sie vom Spiel gegen den noch sieglosen ATSV Gehülz? Alexander Mertel: Aus meiner Sicht ist es immer undankbar, gegen solche Mannschaften zu spielen, weil sicherlich auch für sie irgendwann der Moment kommt, ab dem es läuft. Sie haben ja zuletzt auch nur 1:2 gegen die Siedlung verloren. Sie werden daher topmotiviert sein, genauso wie wir. Gehülz ist in der Offensive mit Andre Brendel, Stanislav Janku und Lukas Prazak sehr gut besetzt. Da müssen wir ein Auge drauf haben. Prazak hat zum Beispiel 36 Tore in der vergangenen A-Klassen-Saison gemacht. Es wird mit Sicherheit eine schwere Aufgabe. Unterschätzen dürfen wir den Gegner auf keinen Fall. Was ist für Sie das Topspiel am Freitag? Das ist natürlich Altenkunstadt gegen Isling. Beide zählen für mich neben Theisenort und Kronach zu den Favoriten. Die Islinger habe ich am Sonntag beim 0:5 in Kronach gesehen, da hatten sie aber keinen guten Tag. Da ich den Islinger Trainer Uwe Hoh gut kenne, hoffe ich natürlich, dass seine Mannschaft gewinnt. Das wird aber schwer werden. Wie schätzen Sie die Liga nach dem Start ein? Die Liga sieht im oberen Drittel nach vier Spieltagen bereits so aus, wie ich es in etwa erwartet habe. Es gibt vier, fünf Topteams, die um den Aufstieg spielen werden. Dahinter ist die Liga ziemlich ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Für uns gibt es auf jeden Fall kein leichtes Spiel. dob