Die nationale Mountainbike-Elite traf sich in St. Ingbert (Saarland), um die besten Sportler in der olympischen Disziplin MTB Cross Country zu ermitteln. Auf einer technisch anspruchsvollen Strecke mit zahlreichen Sprüngen feierte der Baunacher Uli Schmittlutz (RVC Trieb/M-Wave Pro Team) in der Masters-Kategorie einen grandiosen Erfolg.


Bei den Anstiegen stark

Bei seiner ersten Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft wusste der zweifache Familienvater im Vorfeld nicht, wie er die Konkurrenten einzuschätzen hatte. Doch gleich am ersten Anstieg konnte er sich in einer dreiköpfigen Spitzengruppe festsetzen und die Mitstreiter studieren. Bergab und in den technischen Passagen verlor er gegen den Lokalmatador geringfügig an Boden, konnte die Lücken im Anstieg aber immer wieder schließen und lag somit zur Rennmitte aussichtsreich auf Rang 2.


Schlussattacke

Eingangs der letzten Runde setze er nochmals eine Attacke, brachte diesen Vorsprung sicher ins Ziel und konnte nach einer Rennzeit von rund 54 Minuten seinen ersten Meistertitel feiern.
Eher durchwachsen verlief das Rennwochenende für seine Teamkollegen: Linus Tscharke (TSV Scheßlitz/M-Wave Pro Team) und Lucas Heiß (Marktrodach) starteten gut ins Rennen der U23. Allerdings ereilte Tscharke früh ein technischer Defekt, der ihn zur Aufgabe zwang. Heiß erkämpfte sich in einem hochklassigen Feld den 37. Rang.
Bei den U23-Frauen wollte Felicitas Geiger (Marktrodach/M-Wave Pro Team) ihren im Vorjahr errungenen Meistertitel verteidigen. Sie musste aufgrund gesundheitlicher Probleme das Rennen allerdings vorzeitig beenden.
Besser lief es in der U17 für Lina Dorscht (TSV Scheßlitz), die sich über den sechsten Platz freuen durfte. pesch