Gefahren durch gesundheitsschädigende Stoffe (Rauchgase/Atemgifte) und Sauerstoffmangel sind an Einsatzstellen Alltag der Feuerwehren. Für das Eindringen und für den einsatzbedingten Aufenthalt in diesen Bereichen, müssen Atemschutzgeräteträger mit entsprechenden Atemschutzgeräten eingesetzt werden. Die Feuerwehr Coburg hat deshalb in der Zeit vom 15. Mai bis einschließlich 28. Juli wieder einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgang mit elf Personen für die Feuerwehren der Stadt Coburg durchgeführt.
Die zahlreichen Ausbildungsstunden teilten sich in theoretischen Unterrichten und praktische Übungen auf. Der theoretische Teil beinhaltete: Bedeutung des Atemschutzes, Einteilung und Funktion der Atemschutzgeräte, Einsatzgrundsätze, Anforderung an den Atemschutz und den abschließenden Leistungsnachweis.
Beim praktische Teil war Folgendes zu absolvieren: Handhabung der Atemschutzgeräte, Gewöhnungsübungen mit Atemschutzmaske und Atemfilter, Gewöhnungsübungen mit dem Pressluftatmer und Einsatzübungen im Feuerwehrdepot und an verschiedenen Übungsobjekten. Schließlich gab es eine Abschlussübung mit starker körperlicher Belastung.
Nach den insgesamt 21 Übungen brachten es folgende Feuerwehrleute zu einem guten Abschluss:
Feuerwehr Coburg Löschzug 1 - Stadtmitte: David Hein, Sebastian Lindner, John Lukas Marr, Artur Lutz, Rene Müller, Christoph Neukum, Björn Schäftlein und Michaela Schnappinger; Feuerwehr Bertelsdorf: Alexander Wohlleben; Feuerwehr Löbelstein: Silas Müller und Zero Nabo.
Als Ausbilder standen Daniel Fritz, Thomas Fritz, Uwe Stummer sowie Christoph Weichler zur Verfügung. Hilfsausbilder war Daniel Langguth.
Der Stadtbrandrat der Stadt Coburg, Christian Dudda, beglückwünschte nach bestandener Prüfung die neuen Atemschutzgeräteträger und wünschte stets unfallfreie Übungen und Einsätze beim Tragen von schwerem Atemschutz. red