Die Mehrzahl schulmedizinischer Behandlungen verbessert den Spontanverlauf einer Erkrankung nicht. Viele scheinbare "Behandlungserfolge" beruhen lediglich auf einer Selbstheilung, während untaugliche Medizin angewendet wird. Da unnötige Therapien dem Patienten meist aber auch schaden können, ist es allerdings überlebenswichtig, solche Therapien zu vermeiden. Das Risiko steigt, wenn mit zunehmendem Alter Tabletten in unveränderter Dosis eingenommen werden. Und dazu kommen noch an die eine Million Infektionen während der Klinikaufenthalte, von denen etwa 30 000 zum Tod führen. Aber wie schafft man es ohne medizinische Fachkenntnisse, eine Überdosis an Medizin zu vermeiden? Der Facharzt und Bestsellerautor Gerd Reuther erklärt am Mittwoch, 27. November, ab 19 Uhr in einem Seminar in Bayreuth allgemeinverständlich, was man tun kann und sollte, um im heutigen Medizin-Dschungel eine Überdosis an Medizin zu vermeiden. Dabei werden alle wesentlichen Aspekte für eine Entscheidungsfindung durchleuchtet: "Dr. Google", Zweitmeinungen, Vergleichsportale von Kliniken sowie die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, mit Gerd Reuther ins Gespräch zu kommen. Veranstaltungsort ist die Praxis Sieber im DEG-Gebäude, Bindlacher Straße 3. Um eine Anmeldung unter der Rufnummer 0171/1748755 wird gebeten. red