Seit zwei Jahren besteht nun schon die Mountainbike-AG an der Höchstadter Realschule, und vor kurzem haben sich drei von den fünf Höchstadter Teams für den Landesentscheid am 6. Juli in Rappershausen in Unterfranken qualifiziert. Die Schulleiterin Jutta Romeis ist natürlich stolz auf ihre tüchtigen Schüler und die engagierten Lehrkräfte Peter Marschall, Stephan Arndt und Regina Väth, die die Schüler in drei AGs anleiten. "Es ist ein erfolgreiches, super Team, und das schafft keine andere Schule", freut sie sich.


Geschicklichkeit und Tempo

"Die Wettkampfanforderungen sind sehr anspruchsvoll", erklärt Peter Marschall. Neben der Bewältigung eines Geschicklichkeitsparcours' muss man fünf Sekunden auf der Stelle stehen, über mehrere Paletten fahren, über Holzplatten balancieren und mehr. "Pro Fehler gibt es Strafsekunden und die werden im anschließenden Rennen drauf addiert", so Marschall weiter. "Je nach Altersklasse muss man eine bis drei Runden mit dem Bike drehen, wobei eine Runde 2,5 Kilometer lang ist", ergänzt Stephan Arndt.
Trainiert wird auf dem Schulsportplatz. Hierfür haben die neunten Klassen im Rahmen einer Projektarbeit sogar eine Wellenbahn aus Holz gebaut. Im benachbarten Wald wird auf entsprechenden Wegen die Geschicklichkeit auf dem Rad trainiert. Zu jeder der drei AGs gehören zwölf Schüler. Aus diesen drei Gruppen wurden fünf Mannschaften mit je fünf Schülern gebildet, und drei Teams sind nun weiter gekommen. Die 17 Mountainbikes gehören der Schule, 15 davon wurden anfangs durch einen Spendenlauf erwirtschaftet. "Letztes Jahr haben wir an Wettbewerben teilgenommen und Geld gewonnen. Dann verkauften wir die alten Räder und schafften uns neue, hochwertigere Mountainbikes bei einem Händler in Höchstadt an. Dieser kam uns mit dem Preis sehr entgegen und unterstützt uns wo es geht", strahlen alle drei AG-Leiter. Sie fahren natürlich selbst sehr gerne mit dem Mountainbike und Regina Väth trifft man sogar häufig mit dem Rennrad an.
Johanna Blum