Zu ihrem letzten Heimspiel in dieser Saison der Regionalliga Südost empfangen die Basketballer des TTL Bamberg (8.) am Sonntag (15.30 Uhr) in der Halle am Georgendamm den Tabellennachbarn OSB Hellenen München (7.). Nach dem umkämpften 75:58-Derbysieg über den TTL geht es für den TSV Tröster Breitengüßbach (3.) mit dem letzten Auswärtsspiel der diesjährigen Saison weiter. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Johannes Laub an diesem Samstag (20 Uhr) beim MTSV Schwabing (6.) in der Münchner Morawitzkyhalle. TTL Basketball Bamberg - OSB Hellenen München

Die Hellenen präsentieren sich nach einer schwächeren Vorrunde besser und rangieren punktgleich mit dem TTL Basketball Bamberg im vorderen Mittelfeld der Tabelle auf Rang 7. Die Mannschaft der Trainer Rainer Wolfschmitt und Michael Kunz will nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Beste Voraussetzung dafür wäre, wenn das Team nach längerem wieder ohne Personalprobleme auflaufen kann. Aufbauspieler Kevin Jefferson, der in Breitengüßbach noch mit einer Bänderdehnung verletzt fehlte, hat das Training wieder aufgenommen. Ob er tatsächlich mitwirken kann, wird sich nach dem Abschlusstraining zeigen. Die Gäste aus München leben von ihren Routiniers Omari Knox, Jermaine Lippert und William Bessoir, die regelmäßig hochprozentig punkten. Gerade unter den Brettern sind die Hellenen äußerst präsent und finden hier ihre Vorteile. Rob Ferguson und Daniel Eisenhardt auf Bamberger Seite sind also stark gefordert und auch auf die Mithilfe ihrer Mitspieler angewiesen, um die Gegner vom Brett fernzuhalten. Trainer Wolfschmitt sagt: "Hier treffen zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander. Am Ende wird die Tagesform entscheiden. Wir wollen aber alles daransetzen, die beiden letzten Spiele der Saison erfolgreich zu gestalten."

Zum letzten Heimspiel der Saison heißt der TTL alle Zuschauer bei freien Eintritt willkommen. Unmittelbar vor dem Regionalligaspiel kämpft die U16 des TTL Bamberg noch um bayerische Meisterschaft. Die U16 und das Regionalligateam freuen sich am Georgendamm auf Unterstützung. MTSV Schwabing - TSV Tröster Breitengüßbach

Die Oberbayern sind mit zwölf Siegen und zehn Niederlagen Tabellensechster, haben allerdings zwei Spiele weniger auf dem Konto. Die Partien gegen Goldbach (Schneechaos im Januar) und in Herzogenaurach (technische Probleme in der Halle) werden noch nachgeholt. Der TSV Tröster rangiert mit 16 Erfolgen und acht Niederlagen punktgleich mit dem VfL Treuchtlingen auf Rang 3 und hat zwei Punkte Rückstand auf die BG Leitershofen/Stadtbergen. Es steht fest, dass die Tropics Oberhaching Meister sind und der TV Goldbach Absteiger ist. Damit sind alle Entscheidungen gefallen, und an den letzten beiden Spieltagen geht es für die Teams nur noch um die endgültigen Platzierungen.

Während die Tröster-Truppe jüngst das Derby gegen den TTL gewann, unterlag der MTSV Schwabing in Oberhaching beim Meister deutlich mit 73:102. Da die U19 der Münchner in Nürnberg den Einzug in die nächste Runde der Play-offs der NBBL am Sonntag bereits perfekt machte, ist Schwabinger Bestbesetzung zu erwarten. Zu beachten sind der mit einer Doppellizenz für Würzburg (Bundesliga) und Schwabing (Regionalliga) ausgestattete Obiesie (21,3 Punkte pro Spiel im Schnitt), der ehemalige Ansbacher Topwerfer Freer (16,5), Hedley (12,5), Lachmann (12,2) und Ihnen (11,2). Gelingt es dem TSV, das Quintett auszuschalten, wäre eine Grundlage für einen Auswärtserfolg geschaffen. Allerdings muss hierfür die Offensive wieder etwas besser agieren als zuletzt. Da am Wochenende die bayerische U20-Meisterschaft in Kaufbeuren stattfindet, ist offen, ob die beiden Youngster mit auflaufen werden. Kapitän Alex Engel ist gerade Vater geworden, sein Einsatz noch nicht sicher. kl/fd