Die Coburger Turnerschaft-Damen, die in der Vorsaison einen unglücklichen Abstieg aus der Bayernliga hatten hinnehmen müssen, hatte einen Auftakt nach Maß: Nachdem am ersten Spieltag beim TC-Bamberg II ein ungefährdeter 9:0-Sieg eingefahren wurde, gelang das Gleiche gegen das deutlich überfordert wirkende Aufsteigerteam aus Bürgstadt.
Glatte Siege mit maximal zwei abgegebenen Spielen pro Satz sorgten schon nach den Einzeln für eine uneinholbare 6:0-Führung für die Damen um Mannschaftsführerin Christine Scherl.
In den Doppeln setzte sich das fort. 9:0-Sieg - und damit vorne dabei. Allerdings waren die beiden bisherigen Gegner wohl die leichteren Aufgaben in dieser Spielsaison.


Hohe Hürden für die Herren

Die Herren der Coburger Turnerschaft hatten das schwerere Programm: Gegen den deutlich favorisierten Gegner TV 1860 Aschaffenburg konnten in der Vorwoche beim 2:7 letztlich nur zwei Punkte verbucht werden (beide in den Doppeln), nachdem gleich drei Einzel (Daniel Velek, Alen Mujakic und Toni Scherl) knapp im Matchtiebreak verloren wurden.
Auch am 2. Spieltag gegen Tabellenführer RB Regensburg II stand man auf verlorenem Posten: 1:8. Regensburg war durchweg mit LK-1-Spielern angetreten, wobei Youngster Alen Mujakic (LK7) als einziger punktete. Hier ruht die Hoffnung auf künftige Erfolge gegen die angemesseren Gegner aus Hainsacker II, Bayreuth, Hof und Kahl.


Ärgerlich: 4:5-Niederlage

Ausgeglichen ist das Ergebnis bei den TC-WR-Coburg-H30: Einer knappen 4:5-Niederlage im Derby gegen TC Michelau folgte für die Mannen um Thomas Gebauer eine 7:2-Erfolg im Heimspiel gegen Schönbusch Aschaffenburg. Die WR-Coburg-H65-Bayernliga-Mannschaft startete mit einer knappen 2:4-Heimniederlage gegen TC Gunzenhausen und hat für kommenden Mittwoch beim Tabellenletzten TC Ingolstadt einen Erfolg im Auge.
Die Damen-60 des TC Veste Coburg mussten als Neuling in der Landesliga eine 2:4-Niederlage gegen TG Kitzingen hinnehmen, obwohl im Spitzeneinzel kampflos gepunktet wurde reichte es nur noch zu einem weiteren Punkt in den Doppeln. Hier sieht es gegen die Mitbewerber Sack Fürth und Bayern 07 Nürnberg eher nach Chancengleichheit aus. ssc