Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat sich auf Initiative von Kreisrätin Christiane Kolbet zusammen mit Gemeinderat Dieter Emmerich aus Möhrendorf, Stadtrat Peter Meier aus Herzogenaurach und Stadträtin Birgit Marenbach aus Erlangen über die Behandlung des Biomülls durch Trockenvergärung im Landkreis Neustadt/ Aisch informiert.

In der Vergärungsanlage bei Dettendorf stehe die Kompostproduktion im Vordergrund, heißt es dazu in der Pressemitteilung der Kreistags-Grünen. Die Nutzung der Gärungsgase zur Stromproduktion sei ein weiterer Pluspunkt für die Wirtschaftlichkeit des Betriebs. Die Anlage sei durch den Landkreis Neustadt/ Aisch mit dem Ziel errichtet worden, die Geruchsbelästigung durch die Biomüllbehandlung zu vermeiden. Offene Vergärung, wie im Landkreis Erlangen-Höchstadt bei Medbach, sei aus der Sicht der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen nicht mehr Stand der Technik. Zur Reduzierung des Plastiks im Kompost werden Bio-Papiertüten für den Kompost im Landkreis Neustadt/ Aisch zum Selbstkostenpreis angeboten, während das für die politisch Verantwortlichen im Landkreis Erlangen-Höchstadt kein Thema ist. Auch technisch laufe die Trockenvergärungsanlage seit Jahren stabil, so das abschließende Fazit der grünen Kreistagsfraktion. red