18 frisch gebackene Altenpfleger und fünf Altenpflegehelfer verabschiedete die Berufsfachschule des BRK in Stadtsteinach. Von den fünf Helfern werden vier noch weitere zwei Jahre an der Schule bleiben und den Abschluss als Altenpfleger anstreben.

Das beste Prüfungsergebnis bei den Helfern erreichte Rebecca Bauer mit der Traumnote 1,0. Als beste Altenpfleger wurden Christine Söllner und Klaus Schramm (je 1,6) ausgezeichnet.

"Ihnen gehört die Zukunft", sagte Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner zu den Absolventen. Sie zollte denjenigen Respekt, die mit ihrer Ausbildung nach Jahren einer anderweitiger Berufstätigkeit einen beruflichen Neuanfang gewagt hatten. "Wir brauchen jeden von Ihnen, und ich hoffe, dass Sie auch möglichst in der Region bleiben werden."

Diese Hoffnung drückte auch BRK-Kreisvorsitzender und Landrat Klaus Peter Söllner aus. In seinen beiden Funktionen könne er bestätigen, dass die Schule in Stadtsteinach nicht nur erhalten, sondern ausgebaut werde. Nun hoffe er, dass auch Bund und Land die Notwendigkeit der Altenpflege anerkennen.

Mit der Ausbildung sei das Lernen noch nicht abgeschlossen, betonte Bürgermeister Roland Wolfrum. Er empfahl den Absolventen, die weiteren Fortbildungen an der Stadtsteinacher Fachschule zu nutzen.

Als Träger der Schule wisse man um die Zunahme der Behandlungspflegen, sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Dippold. Deshalb richte man die Fortbildungsangebote entsprechend aus. Die Absolventen bezeichnete er nicht nur als gut ausgebildetes Fachpersonal, sondern als "Vorbilder unserer Gesellschaft".

Schulleiter Peter Johann stellte fest, dass man in den Pflegeeinrichtung immenses Vertrauen in die Ausbildung in Stadtsteinach habe. "Das war nicht immer so", blickte er zurück. Inzwischen arbeite man sogar bei der Konzeption der Lehrpläne zusammen. Dass die Ausbildung nicht unbedingt die einfachste ist, gab Johann zu. Von den 16 für die Helferausbildung angemeldeten Personen hätten acht tatsächlich begonnen und fünf bis zur Prüfung nach einem Jahr durchgehalten. Von ursprünglich 25 Schülern hätten in diesem Absolventenjahrgang 18 das Ziel erreicht. Klaus Klaschka