Seit 2016 begleitet Lacrima, das Trauerzentrum für Kinder und Jugendliche in Oberfranken, Heranwachsende, die ein Eltern- oder Geschwisterteil verloren haben. Ehrenamtliche Trauerbegleiter unterstützen die Kinder, Jugendlichen und deren Angehörige darin, ihren individuellen Trauerweg zu finden, bieten Hilfe in Trauermomenten und stehen den Familien in dieser Zeit beratend zur Seite. Die Familien werden in der Regel bis zu zwei Jahren bei Lacrima betreut.

Aktuell gibt es in Oberfranken Lacrima-Gruppenstandorte in Kulmbach und in Reckendorf bei Bamberg, an denen sich die Gruppen alle zwei Wochen treffen. Voraussichtlich ab März wird Lacrima auch in Bayreuth eine Gruppe anbieten.

Um weitere Kinder betreuen zu können, startet am 20. März eine neue Ausbildungsreihe zum Trauerbegleiter. "Damit die Kinder lernen können, mit ihrer Trauer zu leben, braucht es gut ausgebildete Ehrenamtliche. Diese Trauerbegleiter, die die Gruppenstunden vorbereiten und leiten, sind darin geschult, zu erkennen, wie es jedem Kind gerade geht und was es braucht", erklärt Simone Goppert von Lacrima: "Wir möchten Lacrima weiter ausbauen, damit wir mehr Familien betreuen können."

Der neue Kurs findet an drei Wochenenden in der Geschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bamberg, Gutenbergstraße 2a, statt (20. bis 22. März, 3. bis 5. April und 8. bis10. Mai). Bei der Schulung erhalten die Ehrenamtlichen das nötige Hintergrundwissen, sammeln Erfahrungen im Umgang mit Trauersituationen, und es wird mit ihnen gemeinsam reflektiert, ob die Arbeit als Trauerbegleiter für sie geeignet ist. Schließlich soll die Arbeit bei Lacrima auch Freude bereiten und keine Belastung für das eigene Leben darstellen.

Wer sich für die Ausbildung und eine Mitarbeit an einem der drei Standorte interessiert, wendet sich unter der Telefonnummer 0951/20879874 oder per E-Mail an lacrima.oberfranken@johanniter.de an Simone Goppert. Infos zu Lacrima gibt es auch unter www.johanniter.de/oberfranken/lacrima. red