Völlig überraschend starb in der Nacht auf Dienstag, 28. Januar, Manfred Leber im Alter von 56 Jahren. Seine Frau Gisela fand ihn nach eigenen Worten nachts leblos im Bad, alle Reanimationsversuche seien erfolglos geblieben. Auf eine Obduktion zur Bestimmung der genauen Todesursache verzichtete die Familie.

Leber war in zahlreichen Vereinen aktiv, darunter der Karnevalsgesellschaft und den Schützen: "Ich habe ihn 1992 als Faschingsprinzen kennen gelernt und 1993 als Schützenkönig geheiratet", erzählt Gisela Leber. Drei gemeinsame Kinder gingen aus der Ehe hervor. Der Karnevalsgesellschaft gehörte Leber seit 1983 an, er war maßgeblich an der Wiederbelebung des Vereins beteiligt und übernahm den Posten des Gesellschaftspräsidenten. Der Fastnachtsverband würdigte sein Engagement mit dem "Till von Franken". Mehr als 40 Jahre lang war Leber auch in der Feuerwehr aktiv. Zudem spielte er selbst Fußball und hielt dem Sportverein die Treue. Im Vereinsring arbeitete er als Kassierer im Vorstand mit.

Die Gedenkfeier findet, heute, Mittwoch, um 18.30 Uhr in der Euerdorfer Kirche statt, der Wortgottesdienst mit Urnenbeisetzung folgt morgen, Donnerstag, um 14.30 Uhr. rr/Foto: Archiv/Doris Bauer