Der Kreisverband der Banater Schwaben Forchheim und die Heimatortsgemeinschaft Kleinbetschkerek mit Sitz in Forchheim trauern um den in Kleinbetschkerek geborenen Pfarrer Peter Zillich. Er wuchs in der Banater Gemeinde Dolatz auf und wurde nach seiner Übersiedlung nach Deutschland in Regensburg 1984 zum Priester geweiht.

Schon 1985 zelebrierte Zillich in Forchheim zum ersten Mal für seine Landleute die Messe in der St. Martinskirche beim Heimattreffen der ehemaligen Dorfgemeinschaft, an dem sich die in alle Welt verstreuten Landsleute in Forchheim im Kolpingsaal begegnen konnten. Der Weg war ihm nie zu weit und die Zeit nie zu schade, als im Lauf der Jahre die Schar der Gottesdienstbesucher immer kleiner wurde.

Es war Zillich wichtig, die christliche Botschaft zu verkünden, die Menschen im Glauben zu bestärken und zum Vertrauen auf Gott zu ermuntern.

Durch seine persönliche, gütige und freundliche Art und als "Pfarrer mit dem Akkordeon" berührte Zillich seine Landsleute und alle Gottesdienstbesucher tief im Herzen.

Maria, die Mutter Gottes wurde von ihm, gleich allen Banater Schwaben, liebend verehrt und auf einer CD in etlichen Liedern besungen.

Seine Liebe zum Banat, seine Erfahrungen von Freude und Leid im sozialistischen Rumänien der Nachkriegszeit und die persönlichen Lebensberichte seiner Landsleute waren für ihn Anlass, sich mit voller Tatkraft für die Belange der Banater Schwaben auf verbandlicher Ebene einzusetzen. Er forderte in seinen Liedern und Predigten immer wieder dazu auf, die Werte des Banater Schwaben - Glaube, Fleiß, Anstand und Zusammenhalt - auch in der heutigen Zeit zu bewahren und weiterzugeben und vor allem niemals aufzugeben, falls es Schwierigkeiten durchzustehen gilt.

Mitfahrgelegenheit

Beim Gottesdienst am 1. Juni um 15 Uhr in der Burker Kirche Heilig Dreikönig wollen die Banater Zillichs gedenken. Wer am 27. Februar nach Regensburg zum Requiem und/oder zur Beisetzung fahren will, kann sich bei Familie Obernhuber, Telefon 09191/32503, wegen Mitfahrgelegenheit melden. red