Betrifft "Krach wegen der Kosten" vom 1. Mai 2019: Der Terroir-f-Punkt, das Beste, was die Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren geleistet hat. Mit meinen Anfragen wollte und will ich auf keinen Fall den Ramsthaler Terroir f in Frage stellen. Ich hätte nur gerne Transparenz und Ehrlichkeit uns Wählern gegenüber, so wie es uns der Bürgermeister vor der Wahl versprochen hat. Im Vorfeld haben meinerseits schon Gespräche mit dem Bürgermeister und dem Kämmerer stattgefunden, in denen ich um eine Kostendarstellung gebeten habe. Unabhängig von der Höhe der Bausumme muss es doch möglich sein, die Kosten aufzustellen. Es geht nirgends hervor, ob in der oberflächlichen Kostenaufstellung die vielen Stunden der Gemeindearbeiter in diesem Projekt mit eingerechnet sind, und was jedes Gewerk gekostet hat. Es schaut so aus, als habe man Angst, die Zahlen vorzustellen. Die Spekulation, wieso und weshalb, bleibt offen.

Zum Gewerbegebiet Reichlersweg: Dass ein erhöht gezahlter Preis, der auch geheim ist, sicher angemessen wäre, wenn eine Nutzung der Flächen möglich wäre. Eine Kaufabsage seitens der Gemeinde erfolgte, weil keine geeigneten Flächen zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Gündling erklärt ja selbst, dass die Hallen das Gewerbegebiet langfristig zum Scheitern bringen. Im Übrigen war ich nicht nur an einem Teilstück interessiert, sondern an dem kompletten Gewerbegebiet. Aktuell kostet das Gewerbegebiet der Gemeinde Geld, und bei den zukünftigen Investitionen wie Kläranlage, Regenrückhaltebecken und Kanal wird es sich auch zu Buche schlagen.

Schade, dass die Nutzung der Flächen ausbleibt und die anfallenden Kosten von allen Bürgern getragen werden müssen. Insgesamt waren die Aussagen von Bürgermeister Gündling und Kämmerer Winter in keinster Weise aussagekräftig und informativ. Mein Dank geht daher an die anwesenden Gemeinderäte, die viele Fragen klären konnten. Daniel Lohfink

Ramsthal